Weltraumteleskop

Ein Gammastrahlenausbruch bricht Rekorde

Astronomen konnten am 27. April 2013 mit dem Weltraumteleskop Fermi einen Gammastrahlenausbruch beobachten, welcher alle zuvor mit Fermi beobachteten Ereignisse dieser Art Ă¼bertrifft. Mit einer Energie von mindestens 94 Milliarden Elektronenvolt war die Energie der Gammastrahlung von GRB 130427A bis zu dreimal höher als bei dem bisherigen Rekordhalter. Der im Sternbild Löwe lokalisierte Gamma-Ausbruch dauerte

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Weltraumteleskop Herschel: Mission beendet

Nach mehr als drei Jahren bahnbrechender Beobachtungen des kalten Universums hat das ESA-Weltraumteleskop Herschel am 29. April 2013 seinen KĂ¼hlmittelvorrat aufgebraucht. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: ESA. Vertont von Peter Rittinger. Das Weltraumteleskop Herschel wurde am 14. Mai 2009 an Bord einer Rakete vom Typ Ariane 5 gestartet. Mit einem Hauptspiegel-Durchmesser von 3,5 Metern

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Millimetron: Das Erbe von Herschel und RadioAstron

Während das europäische Weltraumteleskop Herschel seine Arbeit gerade beendet, wird unter russischer FĂ¼hrung in internationaler Kooperation am Projekt Spektr-M/Millimetron gearbeitet. Es wird in den 2020ern den kombinierten Nachfolger des Infrarotteleskops Herschel und des Radio-Interferometers Spektr-R/RadioAstron darstellen. Mitte April fand im niederländischen Groningen eine Planungskonferenz statt, auf der Ă¼ber den aktuellen Projektstatus berichtet wurde. Ein Beitrag

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Jupiter: Wasser durch Kometeneinschläge

Seitdem das Infrared Space Observatory im Jahr 1997 in der Jupiteratmosphäre Wasser nachweisen konnte, waren sich die Wissenschaftler nicht sicher, woher dieses stammt. Durch Beobachtungen mit dem Weltraumteleskop Herschel konnte jetzt nachgewiesen werden, dass der GroĂŸteil dieses Wassers im Jahr 1994 durch den Einschlag des Kometen Shoemaker-Levy 9 in die Jupiteratmosphäre gelangte. Ein Beitrag von

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Hubble lichtet Pferdekopfnebel ab

Der Veteran unter den gegenwärtigen weltraumgestĂ¼tzten Teleskopen ermöglicht einen neuen Blick auf den bekannten Pferdekopfnebel im Sternbild Orion. Im nahen Infrarotbereich zeigt sich die astronomische Formation zu Hubbles 23. Geburtstag erneut von einer atemberaubenden Seite. Ein Beitrag von Michael Clormann. Quelle: NASA, ESA, hubblesite.org, Raumcon, Harvard College Observatory. Dem Hubble-Weltraumteleskop (HST), betrieben von NASA und

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Exoplaneten in der habitalen Zone fremder Sterne

Am gestrigen Tag gab die NASA bekannt, dass mit dem Kepler-Weltraumteleskop zwei potentiell erdähnliche Exoplaneten entdeckt wurden, welche ihren Zentralstern in dessen habitabler Zone umkreisen. Die ermittelten Durchmesser der Planeten fĂ¼hren zu dem Schluss, dass es sich hierbei um Gesteinsplaneten handelt. Sollte dies zutreffen, dann wären die beiden Planeten die bislang aussichtsreichsten Kandidaten fĂ¼r potentiell

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Krone aus Staub und Geröll

Nochmals hat das europäische Weltraumteleskop Herschel, mittlerweile kurz vor seinem prognostizierten Lebensende, eine interessante Entdeckung ermöglicht. Der Stern κ Coronae Borealis, etwa 100 Lichtjahre entfernt im gleichnamigen Sternbild, besitzt offenbar ein Planetensystem bisher unbekannten, auĂŸergewöhnlichen Aufbaus. Ein Beitrag von Michael Clormann. Quelle: ESA, Wikipedia. Vertont von Peter Rittinger. Herschel, dessen Vorrat an KĂ¼hlmittel fĂ¼r seine

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Neuer Planetenjäger soll 2017 starten

Die NASA hat am Wochenende zwei Projekte im Explorer-Programm ausgewählt, die in den nächsten Jahren realisiert werden sollen. Eines davon ist der Planetenjäger TESS. Ein Beitrag von GĂ¼nther Glatzel. Quelle: Massachussetts Institute of Technologie (USA). TESS steht fĂ¼r Transiting Exoplanet Survey Satellite (Transit-Exoplaneten Durchmusterungssatellit) und wird unter FederfĂ¼hrung des Kavli Institute for Astrophysics and Space

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Substellarer Körper als Dessert

In der Galaxie NGC 4845, also in einer Entfernung von gut 47 Millionen Lichtjahren von der MilchstraĂŸe, scheint ein spektakuläres kosmisches Phänomen erstmals beobachtet worden zu sein: Ein Objekt deutlich unterhalb der Masse eines Sterns wurde gut sichtbar von einem Schwarzen Loch „verschlungen“. Eine Forschergruppe gelangte in den letzten Monaten zu dieser Schlussfolgerung. Ein Beitrag

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Die Atmosphären von Exoplaneten – Teil 2

Im zweiten Teil des Ăœberblicks Ă¼ber die beiden geplanten Sonden EChO und FINESSE, die in der nächsten Dekade die Atmosphären extrasolarer Planeten untersuchen sollen, geht es um die Instrumente an Bord der europäischen EChO-Sonde und um ihr US-amerikanisches Pendant FINESSE. Ein Beitrag von Hans Lammersen. Quelle: ESA, NASA, Autor. Die Instrumente von EChO Die gesamte

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Die Atmosphären von Exoplaneten – Teil 1

1995 wurde der erste Exoplanet zweifelsfrei nachgewiesen. Zwar hatte man schon vorher drei Planeten eines Pulsars ermittelt, aber die Messungen von Michel Mayor und Didier Queloz ergaben als erste einen Planeten, der einen Stern ähnlich der Sonne umkreist (51 Pegasi b). Damit waren die Astronomen und Astrophysiker in die Welt der Exoplaneten vorgestoĂŸen, und aus

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Plancks weiter Blick

Das europäische Weltraumteleskop ermöglicht den bisher weitestgehenden Blick zurĂ¼ck in das junge Universum. Heute wurden erste umfangreiche Ergebnisse der wissenschaftlichen Mission veröffentlicht, die, zusammen mit dem Schwesterteleskop Herschel, im Mai 2009 zum Lagrange-Punkt 2 des Systems Sonne-Erde startete. Mehrere Dutzend europäische und amerikanische Forschungseinrichtungen hatten die Sonde unter Koordination der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) entwickelt. Ein

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Herschels letzte Tage

Das europäische Weltraum-Teleskop Herschel soll, voraussichtlich noch in diesem Monat, seine Ă¼ber dreieinhalb Jahre dauernde Mission beenden. Im Mai 2009 war das Infrarot-Observatorium vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana zum Lagrange-Punkt 2 des Sonne-Erde-Systems gestartet. PlanmĂ¤ĂŸig geht nun der mitgefĂ¼hrte Vorrat an Helium zur Neige, der bislang die KĂ¼hlung der Instrumente an Bord gewährleistete. Ein Beitrag

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Planetengeburt direkt beobachtet?

Astronomen haben mit dem Very Large Telescope der Europäischen SĂ¼dsternwarte eventuell zum ersten Mal einen noch in der Entstehungsphase befindlichen Planeten beobachtet, welcher in die Scheibe aus Gas und Staubpartikeln eingebettet ist, aus deren Material dieser sich gerade bildet. WeiterfĂ¼hrende Beobachtungen könnten das Verständnis Ă¼ber die Prozesse erweitern, welche sich bei der Bildung eines neuen

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Beim Studium des Wachstums einer Galaxie …

… hilft die Beobachtung eines schwarzen Lochs in ihrem Zentrum. Die Weltraumteleskope NuSTAR und XMM-Newton nahmen gemeinsam die Spiralgalaxie NGC 1365 ins Visier und lieferten aufschlussreiche Daten. Quelle: ESA. NuSTAR, ein Weltraumteleskop der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtagentur (NASA) und XMM-Newton, ein Weltraumteleskop der Europäischen Raumfahrtorganisation (ESA) beobachteten im Zentrum der Spiralgalaxie NGC 1365 ein schnell

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