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	<title>Astronomie &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Astronomie &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Psyche absolviert Flyby am Mars und steuert auf metallreichen Asteroiden zu</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2026 08:00:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die NASA-Sonde „Psyche“ hat am 15. Mai ihre Annäherung an den Mars abgeschlossen und sich dabei bis auf 4.609 Kilometer der Planetenoberfläche genähert. Bei diesem Vorbeiflug nutzte die Sonde den Gravitationseffekt des Mars, um einen zusätzlichen Impuls zu erhalten und ihre Umlaufbahn anzupassen, ohne Treibstoff zu verbrauchen. Damit wurde sie auf ihren Weg zum metallreichen [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Die NASA-Sonde „Psyche“ hat am 15. Mai ihre Annäherung an den Mars abgeschlossen und sich dabei bis auf 4.609 Kilometer der Planetenoberfläche genähert. Bei diesem Vorbeiflug nutzte die Sonde den Gravitationseffekt des Mars, um einen zusätzlichen Impuls zu erhalten und ihre Umlaufbahn anzupassen, ohne Treibstoff zu verbrauchen. Damit wurde sie auf ihren Weg zum metallreichen Asteroiden Psyche gebracht.<br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/missions/psyche-mission/nasas-psyche-mission-aces-mars-flyby-targets-metal-rich-asteroid/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Jet Propulsion Laboratory</a>, 19. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1-pia26771-mars-crescent-pydenxfs.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1-pia26771-mars-crescent-pydenxfs-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152749" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1-pia26771-mars-crescent-pydenxfs-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1-pia26771-mars-crescent-pydenxfs-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Di<em>ese Aufnahme eines Marshalbmondes wurde am 15. Mai 2026 gegen 5:03 Uhr PDT von der NASA-Mission „Psyche“ aufgenommen, als sich diese dem Planeten für einen Gravitationsmanöver näherte. Das Bild wurde unter Verwendung der Rot-, Grün- und Blau-Daten des Multispektral-Kamerasystems zu einer Aufnahme in Naturfarben verarbeitet.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Raumschiff steuert nun direkt auf den Asteroiden zu, der sich im Hauptasteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter befindet. Nach dem Vorbeiflug am Mars analysierte das Flugteam die Funksignale zwischen dem Raumschiff und dem Deep Space Network (DSN) der NASA – dem weltweiten Kommunikationssystem der Behörde für interplanetare Raumfahrzeuge –, um zu bestätigen, dass sich Psyche auf der richtigen Flugbahn befand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Obwohl wir von unseren Berechnungen und unserem Flugplan überzeugt waren, war es dennoch spannend, das Doppler-Signal des DSN während des Vorbeiflugs in Echtzeit zu überwachen“, sagte Don Han, Leiter der Navigation für Psyche am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien. „Wir haben bestätigt, dass der Mars dem Raumschiff einen Schub von 1.600 Kilometer pro Stunde verliehen und seine Bahnebene um etwa 1 Grad relativ zur Sonne verschoben hat. Wir sind nun auf Kurs für die Ankunft am Asteroiden Psyche im Sommer 2029.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einzigartiger Blick auf den Mars</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-e1a-pia26772-polar-globe-1ao1dlbtj7.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-e1a-pia26772-polar-globe-1ao1dlbtj7-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152751" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-e1a-pia26772-polar-globe-1ao1dlbtj7-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-e1a-pia26772-polar-globe-1ao1dlbtj7-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dies ist der erste Blick auf einen fast „vollständigen Mars“, wie ihn die NASA-Sonde „Psyche“ kurz nach ihrer größten Annäherung an den Planeten am 15. Mai 2026 aufgenommen hat. Der Blick reicht von der Südpolkappe nach Norden bis zum Canyonsystem Valles Marineris und darüber hinaus.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In den Tagen vor und während der nahen Annäherung wurden alle Instrumente von Psyche zur <a href="https://science.nasa.gov/blogs/psyche/2026/05/08/nasas-psyche-mission-to-fly-by-mars-for-gravity-assist/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Kalibrierung</a> eingeschaltet, darunter die Kameras, Magnetometer sowie das Gamma- und Neutronenspektrometer. Die Begegnung mit dem Planeten bot der Mission einen wertvollen Probelauf für die Ankunft am <a href="https://science.nasa.gov/solar-system/asteroids/16-psyche/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Asteroiden Psyche</a>; als Bonus gelang es ihr, Bilder vom Mars aus einer seltenen Perspektive aufzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da sich Psyche dem Mars aus einem hohen Winkel näherte, erschien der Planet in den Tagen vor der größten Annäherung als <a href="https://science.nasa.gov/photojournal/nasas-psyche-mission-captures-mars-during-gravity-assist-approach/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">dünner Halbmond</a>, beleuchtet durch das von seiner Oberfläche reflektierte Sonnenlicht. In den <a href="https://science.nasa.gov/mission/psyche/psyche-multimedia-raw-images/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Aufnahmen</a> des <a href="https://science.nasa.gov/mission/psyche/spacecraft/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Multispektral-Bildgebers</a> des Raumfahrzeugs erschien der Halbmond heller und erstreckte sich weiter um die Planetenscheibe herum als erwartet, was auf die starke Streuung des Sonnenlichts durch die staubige Atmosphäre des Planeten zurückzuführen war. Als Psyche vom nächtlichen Himmel des Mars in den Tag überging, nahm es um den Zeitpunkt der größten Annäherung herum eine schnelle Bilderserie der Oberfläche auf.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-e1b-pia26773-polar-closeup-85npbqu6.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-e1b-pia26773-polar-closeup-85npbqu6-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152753" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-e1b-pia26773-polar-closeup-85npbqu6-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-e1b-pia26773-polar-closeup-85npbqu6-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dies ist die hochauflösendste Aufnahme der wasserreiche Südpolkappe des Mars, die von der NASA-Mission „Psyche“ aufgenommen wurde, nachdem sie sich dem Planeten für einen Gravitationsmanöver genähert hatte. Die Kappe hat einen Durchmesser von mehr als 700 Kilometern.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir haben Tausende von Bildern von der Annäherung an den Mars sowie von der Oberfläche und der Atmosphäre des Planeten bei der größten Annäherung aufgenommen. Dieser Datensatz bietet uns einzigartige und wichtige Möglichkeiten, die Leistung der Kameras zu kalibrieren und zu charakterisieren sowie die frühen Versionen unserer Bildverarbeitungswerkzeuge zu testen, die für den Einsatz beim Asteroiden Psyche entwickelt werden“, sagte Jim Bell, Leiter des Psyche-Imager-Instruments an der Arizona State University (ASU) in Tempe. „Während das Raumfahrzeug nach dem Vorbeiflug seine Reise fortsetzt, werden wir den Rest des Monats über die Kalibrierungsaufnahmen des Mars fortsetzen, während er sich in die Ferne entfernt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bell leitet außerdem die <a href="https://science.nasa.gov/mission/mars-2020-perseverance/science-instruments/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mastcam-Z</a>-Bildgebungsuntersuchungen im Team der Perseverance-Marsrover-Mission der NASA, die zu den mehreren Missionen gehörte, die während des Vorbeiflugs ergänzende Oberflächen- und Atmosphärenbilder sowie Navigationsdaten lieferten, um die Kalibrierungsbemühungen zu unterstützen. Zu den weiteren beteiligten Missionen zählen der Mars Reconnaissance Orbiter der NASA, der Orbiter 2001 Mars Odyssey und der Rover Curiosity sowie Mars Express und der ExoMars Trace Gas Orbiter der ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Bildgeber könnten frühe Kalibrierungsmessungen der Magnetometer von Psyche den <a href="https://science.nasa.gov/science-research/astrophysics/cosmic-bow-shocks/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Stoßwellenbereich</a> des Mars erfasst haben, als das Raumfahrzeug den Planeten passierte. Das Team für das Gamma- und Neutronenspektrometer sammelte ebenfalls zügig Daten zur Kalibrierung des Instruments, indem es seine Messungen mit der umfangreichen Sammlung vorhandener Marsdaten verglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auf zum Asteroiden Psyche</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-e2a-pia26774-surface-zj4lalqo.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-e2a-pia26774-surface-zj4lalqo-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152755" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-e2a-pia26774-surface-zj4lalqo-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-e2a-pia26774-surface-zj4lalqo-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Diese Aufnahme der Marsoberfläche zeigt Streifen, die durch den Wind entstanden sind, der über die Einschlagkrater in der Region Syrtis Major weht. Die Windstreifen erstrecken sich über eine Länge von etwa 50 Kilometern, und die großen Krater im unteren mittleren Bereich des Bildes haben einen Durchmesser von durchschnittlich etwa 30 Meilen.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem der Mars nun im Rückspiegel liegt, wird das Raumschiff bald wieder sein solarelektrisches Antriebssystem nutzen, um direkt auf den Hauptasteroidengürtel zuzusteuern. Bei seiner Ankunft im August 2029 wird es sich in eine Umlaufbahn um den Asteroiden Psyche einfügen, von dem angenommen wird, dass er den Teilkern eines Planetesimal ist, also eines Bausteins eines frühen Planeten. In einer Reihe von kreisförmigen Umlaufbahnen, die um den Asteroiden Psyche – der an seiner breitesten Stelle einen Durchmesser von etwa 280 Kilometern hat – zunächst tiefer und dann höher verlaufen, wird das Raumschiff den Asteroiden kartografieren und wissenschaftliche Daten sammeln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte sich der Asteroid als metallischer Kern eines uralten Planetesimalen erweisen, könnte er einen einzigartigen Einblick in das Innere von Gesteinsplaneten wie der Erde bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir haben den Vorbeiflug am Mars schon seit Jahren erwartet, aber nun ist er geschafft. Wir können dem Roten Planeten dafür danken, dass er unserem Raumschiff einen entscheidenden Schwung gegeben hat, um weiter ins Sonnensystem vorzudringen“, sagte Lindy Elkins-Tanton, die leitende Forscherin für die Psyche-Mission an der University of California in Berkeley. „Auf zum Asteroiden Psyche!“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr über Psyche</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-e2b-pia26775-surface-color-m4kzus7e.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-e2b-pia26775-surface-color-m4kzus7e-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152758" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-e2b-pia26775-surface-color-m4kzus7e-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-e2b-pia26775-surface-color-m4kzus7e-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Diese vom Multispektral-Kamera-Instrument von Psyche aufgenommene, farbverstärkte Ansicht zeigt den großen Doppelringkrater Huygens (oben rechts; Durchmesser ca. 470 Kilometer) und das umliegende, stark verkraterte südliche Hochland.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Psyche-Mission wird von der ASU geleitet. Das JPL, eine Abteilung des Caltech in Pasadena, ist für das Gesamtmanagement der Mission, die Systemtechnik, die Integration und Erprobung sowie den Missionsbetrieb verantwortlich. Intuitive Machines in Palo Alto, Kalifornien, lieferte das Chassis für das Raumfahrzeug mit hochleistungsfähigem solarelektrischem Antrieb. Der Betrieb des Bildgebungsinstruments wird von der ASU geleitet, die bei der Konstruktion, Fertigung und Erprobung der Kameras mit Malin Space Science Systems in San Diego zusammenarbeitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Psyche ist die 14. Mission, die im Rahmen des Discovery-Programms der NASA ausgewählt wurde, das vom Marshall Space Flight Center der Behörde in Huntsville, Alabama, verwaltet wird. Das Launch Services Program der NASA mit Sitz im Kennedy Space Center der NASA in Florida war für den Start verantwortlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zur Psyche-Mission der NASA finden Sie unter: <a href="https://science.nasa.gov/mission/psyche/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://science.nasa.gov/mission/psyche/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15696.msg587424#msg587424" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Psyche-Mission auf Falcon Heavy (B1064.4/B1079.1/B1065.4)</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Save the date: Raumcon-Treffen 2027 in Berlin/Potsdam</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/save-the-date-raumcon-treffen-2027-in-berlin-potsdam/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Goth]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 17:08:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Sonntag 02. Mai 2027 (Anreisetag) bis Samstag 8. Mai 2027 (Abreisetag) findet das nächste Raumcon-Treffen statt. Raumfahrt- und Astronomieinteressierte aus dem ganzen deutschsprachigen Raum und darüber hinaus treffen sich in der Jugendherberge Potsdam. Eine Information des Vorstands von Raumfahrer.net e.V. Quelle: Raumfahrer.net e.V., 17. Mai 2026 Seit vielen Jahren treffen sich Forist:innen, stille Mitlesende, [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Von Sonntag 02. Mai 2027 (Anreisetag) bis Samstag 8. Mai 2027 (Abreisetag) findet das nächste Raumcon-Treffen statt. Raumfahrt- und Astronomieinteressierte aus dem ganzen deutschsprachigen Raum und darüber hinaus treffen sich in der Jugendherberge Potsdam. Eine Information des Vorstands von Raumfahrer.net e.V.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Raumfahrer.net e.V., 17. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Bar_Gagarin_20170526_120344.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Wandbild in der Bar Gagarin in Berlin (2017) Bild: Stefan Goth" data-rl_caption="" title="Wandbild in der Bar Gagarin in Berlin (2017) Bild: Stefan Goth" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Bar_Gagarin_20170526_120344_533x300.jpg" alt="" style="width:533px;height:auto"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Wandbild in der Bar Gagarin in Berlin (2017)<br>Bild: Stefan Goth</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Seit vielen Jahren treffen sich  Forist:innen, stille Mitlesende, Vereinsmitglieder und einfach raumfahrt- und astronomiebegeisterte Menschen zum Raumcon-Treffen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den Raumcon-Treffen 2024 in Bremen und 2025 in Augsburg hat das Orgateam beschlossen, dass mehr Zeit für die Vorbereitung des nächsten Treffens gebraucht wird. Deshalb findet nach September 2025 das nächste Treffen erst im Mai 2027 in der Woche von Christi Himmelfahrt statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den guten Erfahrungen die wir 2017 gemacht haben, wird das Treffen wieder in der Jugendherberge Potsdam stattfinden, wobei wir bei unseren Exkursionen den ganzen Großraum Berlin einbeziehen. Auch 2027 werden wir wieder zahlreiche Institutionen, Firmen, Museen und Raumfahrt- und Astronomie-Highlights besuchen. Vorträge, Diskussionen und Filme im Konferenzraum und das gemütliche Beisammensein werden die Veranstaltung abrunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Organisiert wird das Treffen durch die Foristen, Redakteure und Vereinsvorstände F-D-R (Andreas Weise) und Rücksturz (Stefan Goth). Sie werden unterstützt durch Spacecat und bei administrativen und kaufmännischen Angelegenheiten durch die weiteren Vorstandsmitglieder.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/20170527_093245.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Jugendherberge Potsdam (2017) Bild: Stefan Goth" data-rl_caption="" title="Jugendherberge Potsdam (2017) Bild: Stefan Goth" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/20170527_093245_JH_Potsdam_533x300.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Jugendherberge Potsdam (2017)<br>Bild: Stefan Goth</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es ergeht herzliche Einladung an alle Raumfahrt- und Astronomieinteressierte sich den Termin vorzumerken und teilzunehmen. Die Anmeldeseite wird voraussichtlich Ende dieses Jahres freigeschaltet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anregungen zum Programm, insbesondere eigene Vorträge, sind ausdrücklich willkommen und können beim Orga-Team und im Diskussionsthread eingebracht werden</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20990.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon-Treff Berlin/Potsdam vom 2.5. bis 8.5.2027 &#8211; Ankündigung und Diskussion</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer wissen möchte wie wir über frühere Treffen diskutiert haben, kann hier nachlesen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13877.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon Treff 2016 &#8211; Darmstadt &#8211; Diskussion</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14338.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon Treff 2017 &#8211; Berlin/Potsdam &#8211; Diskussion</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15566.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon-Treff 2018 &#8211; Lindau &#8211; Diskussion</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16571.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon Treffen 2019- Dachau &#8211; Ankündigung und Diskussion</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19643.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RaumCon Treff 2023 in Bonn &#8211; Diskussion</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20080.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RaumCon-Treff 2024 in Bremen &#8211; Diskussionsthread</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20563.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon Treffen 2025 &#8211; Augsburg 21.09. &#8211; 26.09. &#8211; Diskussionsthread</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer (noch mehr) wissen möchte, kann in den Berichten zu früheren Treffen schmökern:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.raumfahrer.net/raumcon-treffen-2015-in-kassel-und-goettingen/" data-wpel-link="internal">Raumcon-Treffen 2015 in Kassel und Göttingen</a></li>



<li><a href="https://www.raumfahrer.net/jahrestreffen-raumcon-forum-und-raumfahrer-net-2017/" data-wpel-link="internal">Jahrestreffen Raumcon-Forum und Raumfahrer Net 2017</a></li>



<li><a href="https://www.raumfahrer.net/jahrestreffen-raumcon-forum-und-raumfahrer-net-2018/" data-wpel-link="internal">Jahrestreffen Raumcon-Forum und Raumfahrer Net 2018</a></li>



<li><a href="https://www.raumfahrer.net/jahrestreffen-raumcon-forum-und-raumfahrer-net-2019-2/" data-wpel-link="internal">Jahrestreffen Raumcon-Forum und Raumfahrer Net 2019</a></li>



<li><a href="https://www.raumfahrer.net/raumcon-treff-2023-in-bonn/" data-wpel-link="internal">RaumCon-Treff 2023 in Bonn</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20563.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://www.raumfahrer.net/raumcon-treffen-2024-in-bremen/" data-wpel-link="internal">RaumCon-Treffen 2024 in Bremen</a></li>
</ul>
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		<title>Vorbereitung von &#8222;Smile&#8220; auf den Weltraum</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vorbereitung-von-smile-auf-den-weltraum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 19:13:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Smile]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Vega]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch-Guayana]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[SMILE]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Vega C]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152641</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bevor „Smile“ beginnen kann, zu erforschen, wie die Erde auf die Partikelströme und Strahlungsausbrüche der Sonne reagiert, musste das Raumschiff hier auf der Erde eine außergewöhnliche Reise hinter sich bringen.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science &#38; Exploration, 15. Mai 2026 Verfolgen Sie die Mission während der letzten Startvorbereitungen am europäischen Weltraumbahnhof [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bevor „Smile“ beginnen kann, zu erforschen, wie die Erde auf die Partikelströme und Strahlungsausbrüche der Sonne reagiert, musste das Raumschiff hier auf der Erde eine außergewöhnliche Reise hinter sich bringen.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration</a>, 15. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2605_015_AR_EN.mp4" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Smile-Video-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152639" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Smile-Video-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Smile-Video-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Vorbereitung von &#8222;Smile&#8220; auf den Weltraum<br><mark>Credit: European Space Agency; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Verfolgen Sie die Mission während der letzten Startvorbereitungen am europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana; vom Betanken und Einbau in die Schutzverkleidung bis hin zur Verbindung mit dem Rest der Vega-C-Rakete, die sie ins All befördern wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Smile fliegt mit dem Vega-C-Flug VV29 ins All. Die 35 Meter hohe Vega-C wiegt auf der Startrampe 210 Tonnen. Die Rakete wird Smile mit drei feststoffbetriebenen Stufen in die Umlaufbahn bringen, bevor die vierte Stufe mit Flüssigtreibstoff die Kontrolle übernimmt, um Smile präzise in die Erdumlaufbahn zu befördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Smile (Solar Wind Magnetosphere Ionosphere Link Explorer) ist eine gemeinsame europäisch-chinesische Mission zur Erforschung der Wechselwirkungen zwischen dem Sonnenwind und der magnetischen Umgebung der Erde aus einer einzigartigen, stark elliptischen Umlaufbahn. In den nächsten drei Jahren wird die Sonde alle zwei Tage hoch über den Nordpol fliegen, um Röntgen- und Ultraviolettbilder des magnetischen Schutzschilds der Erde und der Nordlichter aufzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19774.msg587303#msg587303" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SMILE-Mission (ESA/China) auf Vega C</a></li>
</ul>
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		<title>JPL überschreitet die Schallmauer bei Rotorblätter für nächsten Mars Hubschrauber</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-nasa-ueberschreitet-die-schallmauer-bei-rotorblaetter-fuer-naechsten-mars-hubschrauber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 10:22:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ingenuity]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[Mach 1]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[SkyFall Projekt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152577</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Rotorblätter, die die Hubschrauber der nächsten Generation der NASA zu neuen Höchstleistungen auf dem Mars befördern sollen, durchbrachen bei Tests im März im Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien die Schallmauer. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: Jet Propulsion Laboratory, 7. Mai 2026 Die Daten aus den Tests, die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Rotorblätter, die die Hubschrauber der nächsten Generation der NASA zu neuen Höchstleistungen auf dem Mars befördern sollen, durchbrachen bei Tests im März im Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien die Schallmauer. <br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/solar-system/planets/mars/nasa-pushes-next-gen-mars-helicopter-rotor-blades-past-mach-1/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Jet Propulsion Laboratory</a>, 7. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1-pia26648-superrotor2-crop.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1-pia26648-superrotor2-crop-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152570" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1-pia26648-superrotor2-crop-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1-pia26648-superrotor2-crop-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Ingenieur Jaakko Karras inspiziert im November 2025 im 7,6 Meter Weltraumsimulator des Jet Propulsion Laboratory der NASA ein Rotorblatt für einen Mars-Hubschrauber der nächsten Generation, bevor es bei Überschallgeschwindigkeit getestet wird.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daten aus den Tests, die in einer speziellen Kammer stattfanden, in der die Umgebungsbedingungen auf dem Roten Planeten simuliert werden können, zeigen, dass der am schnellsten fliegende Teil des Rotorblatts, die Blattspitzen, auf über Mach 1 beschleunigt werden können, ohne auseinanderzubrechen. Die aus 137 Testläufen gewonnenen Daten werden es den Ingenieuren ermöglichen, Hubschrauber zu konstruieren, die schwerere Nutzlasten, darunter wissenschaftliche Instrumente, transportieren können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die NASA hat mit dem <a href="https://science.nasa.gov/mission/mars-2020-perseverance/ingenuity-mars-helicopter/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mars-Hubschrauber Ingenuity</a> hervorragende Arbeit geleistet, aber wir erwarten von diesen Fluggeräten der nächsten Generation auf dem Roten Planeten noch mehr“, sagte Al Chen, Leiter des Mars-Erkundungsprogramms am JPL. „Das ist keine leichte Aufgabe. Zwar ist alles am Mars schwierig, doch dort zu fliegen ist so ziemlich das Schwierigste, was man tun kann. Das liegt daran, dass die Atmosphäre so unglaublich dünn ist, dass es schwer ist, Auftrieb zu erzeugen, und dennoch hat der Mars eine beträchtliche Schwerkraft.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ingenuity“, welcher <a href="https://www.nasa.gov/news-release/nasas-ingenuity-mars-helicopter-succeeds-in-historic-first-flight/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">vor etwas mehr als fünf Jahren, am 19. April 2021</a>, den ersten motorisierten, kontrollierten Flug auf einem anderen Himmelskörper absolvierte, war eine bahnbrechende Technologiedemonstration, die keine wissenschaftlichen Instrumente an Bord hatte. Das kürzlich von der Behörde angekündigte <a href="https://www.youtube.com/watch?v=TYasUWRkv4E" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SkyFall-Projekt</a> und andere potenzielle zukünftige Marsflugzeuge werden in der Lage sein, Nutzlasten – darunter wissenschaftliche Instrumente und Sensoren – zu transportieren, um Daten zur Unterstützung künftiger bemannter und robotergestützter Missionen zu sammeln und dabei die Vorteile der Lufterkundung in geringer Höhe zu nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Tempo ist entscheidend</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=aBJNtvAyt9g" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-2026-05-08_10h58_34-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152574" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-2026-05-08_10h58_34-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-2026-05-08_10h58_34-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Durch das Beschleunigen von Rotoren auf Geschwindigkeiten jenseits der Schallgeschwindigkeit bei jüngsten Tests im Jet Propulsion Laboratory der NASA erschließen Ingenieure neue Möglichkeiten für die Erkundung des Mars aus geringer Höhe.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In der schnelllebigen Welt der Rotoren entsteht mehr Schub durch eine höhere Drehzahl oder einen größeren Durchmesser. Auch wenn diese Grundregel auf der Erde gilt, müssen Ingenieure, die Flugzeuge für den Roten Planeten entwickeln, weitaus aggressiver vorgehen. Da die Marsatmosphäre nur 1 % so dicht ist wie die der Erde, müssen die Rotorspitzen für einen maximalen Schub fast bis zur Schallgeschwindigkeit beschleunigt werden, um einen nennenswerten Auftrieb zu erzielen. Zwar können Rotoren mit kleinem Durchmesser auf der Erde ebenfalls mit Tausenden von Umdrehungen pro Minute rotieren, doch müssen sie dort mehr Luftmoleküle verdrängen und müssen sich nicht der Schallgeschwindigkeit nähern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ingenuity-Flugteam ließ während der 72 Flüge des Hubschraubers auf dem Mars die Drehzahl seiner mit Verbundwerkstoff verkleideten Schaumstoffrotoren aus zwei Gründen nie über 2.700 U/min steigen: um die unvorhersehbaren physikalischen Phänomene beim Durchbrechen der Schallmauer zu vermeiden und um sicherzustellen, dass eine unerwartete Windböe (beispielsweise von einem Staubteufel) die Rotorspitzen nicht über die Schallmauer hinaustreibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wenn <a href="https://www.nasa.gov/history/x1/chuck.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Chuck Yeager</a> hier wäre, würde er Ihnen sagen, dass es bei <a href="https://www.grc.nasa.gov/www/k-12/airplane/mach.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mach 1</a> ziemlich unberechenbar werden kann“, sagte Jaakko Karras vom JPL, der Leiter der Rotortests. „Vor diesem Hintergrund haben wir die Flüge von Ingenuity so geplant, dass die Rotorspitzen bei Windstille auf Mach 0,7 gehalten wurden, damit die Rotorspitzen nicht in den Überschallbereich geraten, falls wir während des Fluges auf Mars-Gegenwind stoßen sollten. Aber wir wollen mehr Leistung von unserem Marsflugzeug der nächsten Generation. Wir mussten wissen, dass unsere Rotoren sicher schneller fliegen können.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während Mach 1 auf der Erde auf Meereshöhe etwa 1.223 km/h beträgt, ist die Schallgeschwindigkeit auf dem Mars aufgrund der dünnen, kalten und kohlendioxidreichen Atmosphäre des Planeten deutlich geringer – etwa 869 km/h.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rotorblatt Prüfkammer</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-2-pia26649-superrotor-1-nasa.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-2-pia26649-superrotor-1-nasa-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152572" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-2-pia26649-superrotor-1-nasa-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-2-pia26649-superrotor-1-nasa-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>In der Testkammer des 7,6 Meter Weltraumsimulators des JPL untersucht ein Ingenieur einen Prüfstand, mit dem die Leistungsfähigkeit der Rotorblätter eines Mars-Hubschraubers der nächsten Generation bei hohen Geschwindigkeiten getestet wird. Das Bild wurde im November 2025 aufgenommen.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Um mit der Bewertung der Rotoren zu beginnen, die von AeroVironment in Simi Valley, Kalifornien, entwickelt und hergestellt wurden, montierten Karras und sein Team einen dreiflügeligen Rotor, der in zukünftigen Mars-Hubschrauberentwürfen zum Einsatz kommen könnte, im historischen <a href="https://www.nasa.gov/setmo/facilities/25-foot-space-simulator/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">7,6 Meter Weltraumsimulator des JPL</a>. Sie evakuierten die Luft und ersetzten sie durch gerade so viel Kohlendioxid, dass die Marsatmosphäre nachgebildet wurde, und setzten den Rotor dann Wind aus, während er mit steigender Drehzahl rotierte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Testingenieure hatten vorsichtshalber einen Teil der Kammer mit Blech ausgekleidet, für den Fall, dass die Rotorblätter während des Überschallversuchs zerbrechen sollten. Von einem Kontrollraum aus, der nur wenige Meter von der Kammer entfernt war, beobachtete das Team Anzeigen mit Daten und einem Blick in die Kammer, während die Drehzahl auf bis zu 3.750 Umdrehungen pro Minute stieg. Bei dieser Drehzahl bewegten sich die Blattspitzen mit Mach 0,98. Dann aktivierten die Ingenieure einen Ventilator in der Kammer, der den Rotor mit Gegenwind beschoss. Nach jedem Durchlauf erhöhten sie die Windgeschwindigkeit für den nächsten Durchlauf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team steigerte die Rotorspitzengeschwindigkeit auf Mach 1,08 und erhöhte damit die Tragkraft des Marsfahrzeugs um 30 %. Dieser Durchbruch ermöglicht es, bei zukünftigen Missionen schwerere wissenschaftliche Nutzlasten zu transportieren, darunter hochentwickelte Sensoren und größere Batterien für längere Flugzeiten.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-e2-pia24582-10x.mp4" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-2026-05-08_11h11_41-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152575" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-2026-05-08_11h11_41-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-2026-05-08_11h11_41-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Mars-Hubschrauber „Ingenuity“ der NASA führt am 8. April 2021, dem 48. Mars-Tag (Sol) der Mission, einen Test durch, bei dem sich seine Rotorblätter langsam drehen. Das Fluggerät, das hier von der Mastcam-Z-Kamera an Bord des NASA-Rovers „Perseverance“ aufgenommen wurde, absolvierte weniger als zwei Erdwochen später seinen historischen Erstflug.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU/MSSS</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Als Nächstes versuchte das Team sein Glück mit dem zweiflügeligen SkyFall-Rotor. Da dieser etwas länger ist als die dreiflügelige Version, waren nur 3.570 U/min erforderlich, um vor dem Einsetzen des Gegenwinds die gleiche nahezu Überschallgeschwindigkeit an den Rotorspitzen zu erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die erfolgreichen Tests dieser Rotoren waren ein wichtiger Schritt, um die Flugtauglichkeit in anspruchsvolleren Umgebungen nachzuweisen – ein entscheidender Faktor für Fahrzeuge der nächsten Generation“, sagte Shannah Withrow-Maser, Aerodynamikerin am Ames Research Center der NASA im Silicon Valley und Mitglied des Testteams. „Wir dachten, wir könnten uns glücklich schätzen, wenn wir Mach 1,05 erreichen würden, doch bei unseren letzten Testläufen haben wir Mach 1,08 erreicht. Wir werten die Daten noch aus, und möglicherweise ist sogar noch mehr Schub drin. Diese Hubschrauber der nächsten Generation werden beeindruckend sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das SkyFall-Missionsteam hat die Erkenntnisse des Testteams in die Leistungsspezifikationen einfließen lassen. Inspiriert von Ingenuity, dem bislang einzigen Drehflügler, der auf einem anderen Planeten geflogen ist, soll SkyFall im Dezember 2028 drei Mars-Hubschrauber der nächsten Generation zum Roten Planeten transportieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr über das Mars-Erkundungsprogramm der NASA</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Testreihe mit Überdrehzahl-Rotation wurde vom Mars-Erkundungsprogramm der Behörde finanziert, um die Leistungsfähigkeit künftiger Fluggeräte auf dem Roten Planeten zu maximieren. Das JPL, eine Abteilung des Caltech in Pasadena, leitet das Mars-Erkundungsprogramm für das Science Mission Directorate der NASA in Washington.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zum Mars-Erkundungsprogramm der NASA finden Sie unter: <a href="https://science.nasa.gov/mars/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://mars.nasa.gov</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19033.msg587156#msg587156" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"> Mars Science Helicopter (MSH) </a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>AstroGeo Podcast: Finden Aliens das Leben auf der Erde?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-ein-blick-ins-alien-teleskop-gibt-es-leben-auf-der-erde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 07:29:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Aliens]]></category>
		<category><![CDATA[Außerirdische]]></category>
		<category><![CDATA[Biosignatur]]></category>
		<category><![CDATA[Erdatmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Exoplanet]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[PLATO]]></category>
		<category><![CDATA[Sauerstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Search for Extraterrestrial Life]]></category>
		<category><![CDATA[SETI]]></category>
		<category><![CDATA[Technosignatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152564</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Suche nach außerirdischem Leben ist schön und gut, aber heute geht’s um die Suche nach irdischem Leben – um die Erde als Exoplanet. Könnten Aliens irgendwo im All herausfinden, ob es Leben auf der Erde gibt?</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-ein-blick-ins-alien-teleskop-gibt-es-leben-auf-der-erde/" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast: Finden Aliens das Leben auf der Erde?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><br>Die Suche nach außerirdischem Leben ist schön und gut, aber heute geht’s um die Suche nach irdischem Leben – um die Erde als Exoplanet. Könnten Aliens irgendwo im All herausfinden, ob es Leben auf der Erde gibt?</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="600" height="460" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/ag137_rn.jpg" alt="Das Foto zeigt die Erde, aufgenommen aus dem Weltraum. Erkennbar sind Kontinente, Wolken und der Ozean." class="wp-image-152563" style="width:402px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/ag137_rn.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/ag137_rn-300x230.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dieses Foto der Astronautinnen und Astronauten der Artemis II-Mission ist eine Nahaufnahme der Erde – und da wird schnell klar, dass auf unserem Planeten so Einiges los ist. Aber wie könnten Aliens in ungleich größerer Entfernung herausfinden, ob es Leben auf der Erde gibt? (Bild: NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bislang wissen wir nur von einem Planeten in unserer Galaxie sicher, dass es dort Leben gibt: unsere eigene Erde, die seit Milliarden von Jahren von den unterschiedlichsten Lebewesen bewohnt wird. Von Einzellern, die Kohlenstoff statt Sauerstoff atmen, über Pflanzen die sich nicht vom Fleck rühren können bis hin zu neugierigen Menschen ist so Einiges dabei. Auf unserem Leben wimmelt es geradezu vor Leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob das auf anderen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems auch so ist, wissen wir nicht. Was wir auch nicht wissen: Wie könnte Leben dort überhaupt aussehen? Ähnlich wie auf der Erde, mit Einzellern, Pflanzen und Zweibeinern? Dann ist die grundlegende Frage, wie irdische Forscherinnen und Forscher nach etwas suchen können, von dem sie noch nicht einmal wissen, wie es aussieht und welche Spuren es hinterlässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was wäre, wenn sich genau diese Frage in diesem Moment ein solches außerirdisches Lebewesen auch stellen sollte? Mal angenommen, es gäbe sie, die Aliens – nicht unendlich weit weg, sondern irgendwo ums kosmische Eck in unserer Milchstraße. Vielleicht sind sie genauso neugierig wie wir. Vielleicht blicken auch sie in ihren Nachthimmel, stellen astronomische Beobachtungen an und finden tatsächlich einen Gesteinsplaneten, der als dritter Planet einen nicht besonders großen Stern umkreist – unsere Erde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des AstroGeo-Podcasts dreht Franzi den Spieß bei der Suche nach außerirdischem Leben um: Wie könnten außerirdische Lebensformen herausfinden, dass die Erde ein bewohnter Planet ist? Zunächst müssten sie den Planeten überhaupt finden. Das irdische Leben hat seine Spuren hinterlassen, es gibt Biosignaturen und sogar Technosignaturen, die auf intelligentes Leben und einen gewissen technologischen Entwicklungsstand schließen lassen. Was also könnten Aliens überhaupt beobachten, um die folgende Frage zu beantworten: Gibt es Leben auf der Erde?</p>



<iframe loading="lazy" title="AstroGeo Podcast: Ein Blick ins Alien-Teleskop - gibt es Leben auf der Erde?" height="200" width="100%" style="margin-bottom:0" src="https://astrogeo.de/wp-content/plugins/podlove-web-player/web-player/share.html?config=https%3A%2F%2Fastrogeo.de%2Fwp-json%2Fpodlove-web-player%2Fshortcode%2Fconfig%2Fdefault%2Ftheme%2Fraumfahrernet&#038;episode=https%3A%2F%2Fastrogeo.de%2Fwp-json%2Fpodlove-web-player%2Fshortcode%2Fpublisher%2F4213" frameborder="0" scrolling="no" tabindex="0"></iframe>



<p class="wp-block-paragraph">Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Apple Podcasts</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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		<title>NASA´s neues Weltraumteleskop zur Beobachtung erdnaher Asteroiden nimmt Gestalt an</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasas-neues-weltraumteleskop-zur-beobachtung-erdnaher-asteroiden-nimmt-gestalt-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 19:05:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Deep Space Network]]></category>
		<category><![CDATA[Infrarotteleskop]]></category>
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		<category><![CDATA[Lagrange-Punkt L1]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Near Earth Object Surveyor]]></category>
		<category><![CDATA[Near Earth-Asteroiden]]></category>
		<category><![CDATA[NEO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der „Near-Earth Object (NEO) Surveyor“ – das erste Infrarot-Weltraumteleskop der NASA, das speziell für die Entdeckung potenziell gefährlicher Asteroiden und Kometen entwickelt wurde – befindet sich derzeit in der Integrations- und Testphase. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA Science Editorial Team, 5. Mai 2026 Mit einem Starttermin, der frühestens im [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der „Near-Earth Object (NEO) Surveyor“ – das erste Infrarot-Weltraumteleskop der NASA, das speziell für die Entdeckung potenziell gefährlicher Asteroiden und Kometen entwickelt wurde – befindet sich derzeit in der Integrations- und Testphase. <br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/blogs/neo-surveyor/2026/05/05/nasas-next-gen-near-earth-asteroid-space-telescope-takes-shape/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Science Editorial Team</a>, 5. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1_PIA26669-telescope.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1_PIA26669-telescope-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-152552" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1_PIA26669-telescope-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1_PIA26669-telescope-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1_PIA26669-telescope-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Im September 2025 montieren Ingenieure im Space Dynamics Laboratory in Logan, Utah, das Aluminiumteleskop für den NEO Surveyor der NASA am Grundrahmen des Fluggeräts. Das Teleskop ist über ein System von Streben befestigt, das verhindert, dass Wärme vom Raumfahrzeug auf das Instrument übergeht.<br><mark>Credit: Space Dynamics Laboratory/Allison Bills</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem Starttermin, der frühestens im September 2027 angesetzt ist, arbeiten Teams in den gesamten Vereinigten Staaten intensiv daran, die Komponenten des Raumfahrzeugs zu bauen, die Art der Beobachtungen und wissenschaftlichen Untersuchungen zu planen und die Software zu entwickeln, mit der die riesigen Datenmengen verarbeitet werden sollen, die die Mission generieren wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2005 beauftragte der Kongress die NASA mit der Entdeckung potenziell gefährlicher erdnaher Objekte (NEOs), doch viele dieser Objekte sind mit bodengestützten Beobachtungen nur schwer zu finden. Einige sind so dunkel wie Holzkohle, andere sind winzig, und viele verbergen sich im gleißenden Licht der Sonne, wo bodengestützte optische Teleskope sie nicht sehen können. Um dem entgegenzuwirken, wird der <a href="https://science.nasa.gov/mission/neo-surveyor/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NEO Surveyor</a> speziell dafür gebaut, das Sonnensystem zu scannen und Objekte zu erkennen, die im Infrarotbereich leuchten, wenn sie von der Sonne erwärmt werden – im Gegensatz zu dem von ihnen reflektierten optischen Licht, das bei bodengestützten Beobachtungen gemessen wird –, um der Menschheit <a href="https://www.nasa.gov/missions/dart/nasas-dart-mission-changed-orbit-of-asteroid-didymos-around-sun/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">genügend Vorwarnzeit</a> zu geben, damit sie gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raumsonde wird sich etwa 1,5 Millionen Kilometer von unserem Planeten in Richtung Sonne zu einem Bereich gravitativer Stabilität bewegen, der als <a href="https://science.nasa.gov/resource/what-is-a-lagrange-point/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Lagrange-Punkt</a> Sonne-Erde (oder L1-Punkt) bezeichnet wird, und dort mindestens fünf Jahre lang ununterbrochen weite Teile des Himmels absuchen, um bisher unentdeckte NEOs aufzuspüren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„NEO Surveyor ist eine einzigartige Mission, die darauf ausgelegt ist, eine ganz bestimmte Herausforderung zu bewältigen: Asteroiden und Kometen aufzuspüren, die das größte Risiko für die Erde darstellen“, sagte Jim Fanson, Projektleiter der Mission am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien. „Unser Fokus liegt auf dem Einsatz eines robusten Observatoriums am L1-Punkt zwischen Sonne und Erde, wo es eine kontinuierliche, mehrjährige Infrarot-Durchmusterung durchführen wird. Durch die Identifizierung von Objekten, die bodengestützte Teleskope übersehen können, wird diese Mission die entscheidenden Daten liefern, die wir benötigen, um unseren Planeten für die kommenden Jahre zu schützen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Modularer Ansatz</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-E1_PIA26711-bus.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-E1_PIA26711-bus-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-152554" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-E1_PIA26711-bus-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-E1_PIA26711-bus-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-E1_PIA26711-bus-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die hier abgebildete Bustruktur des NEO Surveyor der NASA wurde im August 2025 bei BAE Systems Space &amp; Mission Systems in Boulder, Colorado, einer Testreihe unterzogen. Der Bus beherbergt die Subsysteme für Energieversorgung, Antrieb, Avionik und Kommunikation, die alle vom Teleskop und den empfindlichen Detektoren isoliert sind.<br><mark>Credit: BAE Systems Space &amp; Mission Systems</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://www.jpl.nasa.gov/news/work-is-under-way-on-nasas-next-generation-asteroid-hunter/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Infrarot-Teleskop</a> des Raumfahrzeugs und sein <a href="https://science.nasa.gov/photojournal/the-light-and-dark-sides-of-neo-surveyors-instrument-enclosure/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Instrumentengehäuse</a> wurden am JPL zusammengebaut und durchlaufen nun am Space Dynamics Laboratory (SDL) der Utah State University in Logan die Integrations- und Testphase. Das Instrumentengehäuse ist eine 3,7 Meter lange, eckige Konstruktion, die das Teleskop des Raumfahrzeugs schützt und Wärme ableitet, die andernfalls die wärmeempfindlichen Infrarotbeobachtungen beeinträchtigen könnte. Die Projektingenieure planen, Fokustests in einer Kammer am SDL durchzuführen, die die extremen Bedingungen des Weltraums simuliert, um sicherzustellen, dass das Instrument wie vorgesehen funktioniert und die Kamera auch bei sehr kalten Temperaturen und in der Schwerelosigkeit scharf bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kamera besteht aus <a href="https://images.nasa.gov/details/PIA26668" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">zwei Detektorarrays</a>, die darauf ausgelegt sind, detaillierte Bilder von Asteroiden und Kometen in zwei Infrarotbereichen zu erzeugen. Jedes Array erstellt ein 16-Megapixel-Mosaik des Himmels. Durch die Abbildung desselben Himmelsabschnitts in den beiden Infrarotbereichen kann das Instrument die Temperatur eines Asteroiden oder Kometen messen und so eine Schätzung der Größe des Objekts liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raumsonde wird zudem mit einem 6 Meter langen <a href="https://images.nasa.gov/details/PIA26664" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sonnenschutz</a> ausgestattet sein, der es ihm ermöglicht, die Sonne aus nächster Nähe zu beobachten, der verhindert, dass grelles Licht in die Öffnung des Teleskops gelangt. Diese Konstruktion ist das mit Abstand größte Bauteil des NEO Surveyor und verfügt auf ihrer der Sonne zugewandten Seite über Solarpaneele, die den Strom für die Systeme des Raumfahrzeugs erzeugen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei BAE Systems Space &amp; Mission Systems in Boulder, Colorado, wird der Sonnenschutz derzeit zusammen mit dem <a href="https://images.nasa.gov/details/PIA26713" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Raumfahrzeugbus</a> <a href="https://images.nasa.gov/details/PIA26714" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">getestet</a>, der die Subsysteme für Energieversorgung, Antrieb, Avionik und Kommunikation beherbergt. Das integrierte Teleskop und das Gehäuse werden von SDL zu BAE Systems transportiert, wo das Raumfahrzeug fertiggestellt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wissenschaft, Daten, Beobachtungsstrategie</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterdessen ist das wissenschaftliche Team der Mission damit beschäftigt, Wege zu finden, um das volle Potenzial dieses hochmodernen Raumfahrzeugs auszuschöpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir haben ein interinstitutionelles Team, das von erfahrenen Wissenschaftlern bis hin zu Studierenden reicht und über umfassende Fachkenntnisse im Bereich der Planung von Infrarotmissionen verfügt“, sagte Amy Mainzer, die Missionsleiterin an der University of California, Los Angeles (UCLA). „Wir arbeiten derzeit daran, die effizienteste Beobachtungsstrategie zu entwickeln, mit der die Mission einige der am schwersten zu findenden Asteroiden in unserem Sonnensystem sowie alle Kometen aufspüren kann, die möglicherweise auf uns zukommen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn die Daten der Mission über das <a href="https://www.nasa.gov/communicating-with-missions/dsn/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Deep Space Network</a> der NASA zur Erde gelangen, werden sie an das NEO Surveyor Survey Data Center am IPAC des Caltech in Pasadena, Kalifornien, weitergeleitet. Das Zentrum ist für die Verarbeitung und Kalibrierung der riesigen Menge an Beobachtungsdaten verantwortlich, die das Raumfahrzeug liefert, und erstellt zudem Bilder und Quellenkataloge zur Archivierung im NASA/IPAC Infrared Science Archive.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem IPAC die sich bewegenden Objekte in den Daten identifiziert hat, meldet es diese an das Minor Planet Center (MPC), die internationale Clearingstelle für alle Positionsmessungen von Kleinplaneten in unserem Sonnensystem und die für die Benennung neuer Entdeckungen zuständige Stelle. Diese Daten können dann von Gruppen zur planetaren Verteidigung genutzt werden, darunter das Center for Near Earth Object Studies (<a href="https://cneos.jpl.nasa.gov/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">CNEOS</a>) des JPL, das die Umlaufbahnen aller bekannten Asteroiden und Kometen berechnet und gleichzeitig das Einschlagrisiko gefährlicher Objekte für viele Jahre in der Zukunft vorhersagt. Die Abteilung für Erd-, Planeten- und Weltraumwissenschaften der UCLA wird die Vermessung planen und alle sechs Monate Messungen der Größen von Asteroiden und Kometen sowie anderer physikalischer Eigenschaften an öffentliche Archive übermitteln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=669.msg587115#msg587115" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Erdnahe Asteroiden (NEOs)</a></li>
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		<title>NASA-Mission STORIE soll Erkenntnisse über den Ringstrom der Erde liefern</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-nasa-mission-storie-soll-erkenntnisse-ueber-den-ringstrom-der-erde-liefern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 19:39:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Erdmagnetfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Goddard Space Flight Center]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Ringstrom]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensturm]]></category>
		<category><![CDATA[STORIE]]></category>
		<category><![CDATA[U.S. Space Force]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumwetter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152539</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Erdmagnetfeld wirkt wie eine mächtige Falle. Es zieht elektrisch geladene Teilchen aus dem Weltraum in die Nähe unseres Planeten und fängt sie in einem unsichtbaren, donutförmigen Ring um die Erde ein, der als Ringstrom bekannt ist. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA, Goddard Space Flight Center / Vanessa Thomas, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Erdmagnetfeld wirkt wie eine mächtige Falle. Es zieht elektrisch geladene Teilchen aus dem Weltraum in die Nähe unseres Planeten und fängt sie in einem unsichtbaren, donutförmigen Ring um die Erde ein, der als Ringstrom bekannt ist. <br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/science-research/heliophysics/nasas-storie-mission-to-tell-tale-of-earths-ring-current/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA, Goddard Space Flight Center / Vanessa Thomas</a>, 1. Mai 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser gefangene Schwarm geladener Teilchen spielt eine wichtige Rolle dabei, wie die Erde auf sich ändernde Bedingungen im Weltraum reagiert – das sogenannte Weltraumwetter –, die sich auf die Technologien auswirken können, auf die wir uns verlassen, wie Satelliten und Stromnetze. Dennoch gibt es noch vieles, was wir über den Ringstrom nicht wissen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA bereitet den Start einer Mission vor, die einen einzigartigen Einblick in den Ringstrom bieten soll. Die Mission mit dem Namen STORIE (Storm Time O+ Ring current Imaging Evolution) soll im Mai an Bord der 34. kommerziellen Versorgungsmission von SpaceX zur Internationalen Raumstation für die NASA starten. Die Mission ist Teil der Nutzlast des Space Test Program – Houston 11 (STP-H11), einer Partnerschaft zwischen der U.S. Space Force und der NASA. Sobald STORIE robotergesteuert an der Außenseite der Raumstation installiert ist (voraussichtlich wenige Tage nach ihrer Ankunft), wird es den außenliegenden Ringstrom beobachten und Wissenschaftlern dabei helfen, langjährige Fragen darüber zu beantworten, wie er wächst und schrumpft und aus welchen Partikeln er besteht.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-Inner-Magnetosphere-Background-with-Expanded-Ring-Current.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="450" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-Inner-Magnetosphere-Background-with-Expanded-Ring-Current-450x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152530" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-Inner-Magnetosphere-Background-with-Expanded-Ring-Current-450x225-1.jpg 450w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-Inner-Magnetosphere-Background-with-Expanded-Ring-Current-450x225-1-300x150.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Ringstrom ist ein unsichtbarer, donutförmiger Schwarm geladener Teilchen, der die Erde umgibt (hier blau dargestellt). Er überlagert den äußeren der beiden Van-Allen-Strahlungsgürtel (die grün dargestellt sind), enthält jedoch Teilchen mit geringerer Energie als die Strahlungsgürtel. Im Ringstrom fließen positiv und negativ geladene Teilchen in entgegengesetzte Richtungen und erzeugen so elektrische Ströme. Veränderungen im Ringstrom beeinflussen, wie unser Planet auf Sonnenstürme reagiert, und können Auswirkungen auf unsere Technologie haben.<br><mark>Credit: NASA/Mary Pat Hrybyk-Keith/Kristen Perrin</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese Teilchen haben erhebliche Auswirkungen auf das Weltraumwetter“, sagte Alex Glocer, der leitende Forscher des STORIE-Projekts am Goddard Space Flight Center der NASA in Greenbelt, Maryland, wo das Instrument entwickelt und gebaut wurde. „Wir wollen verstehen, wie sich diese eingeschlossene Teilchenpopulation bildet und woher sie stammt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Details sind besonders wichtig während Sonnenstürmen, wenn Ausbrüche der Sonne zu magnetischen Störungen auf der Erde führen können. Ähnlich wie die Van-Allen-Strahlungsgürtel der Erde, jedoch mit Teilchen geringerer Energie gefüllt, neigt der Ringstrom dazu, während Sonnenstürmen in Größe, Form und Intensität stärker zu schwanken als die Strahlungsgürtel. Zudem fließen im Ringstrom positiv und negativ geladene Teilchen in entgegengesetzte Richtungen und erzeugen so elektrische Ströme. Veränderungen dort können daher zu magnetischen Schwankungen und induzierten Strömen am Boden führen, was sich potenziell auf Pipelines und Stromleitungen auswirken kann. Der Ringstrom kann auch zur Ladungsbildung an der Oberfläche von Satelliten in der Erdumlaufbahn beitragen, was zu Störungen bei Raumfahrzeugen führen kann. Wenn die Energie im Ringstrom ansteigt, wird zudem ein Teil dieser Energie in die obere Atmosphäre übertragen, wodurch sich diese erwärmt, ausdehnt und einen größeren Luftwiderstand auf Satelliten ausübt, was dazu führen kann, dass das Raumfahrzeug früher als erwartet aus der Umlaufbahn gerät.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-RingCurrent_video6.mp4" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="450" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-RingCurrent_video6_Bild-450x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152533" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-RingCurrent_video6_Bild-450x225-1.jpg 450w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-RingCurrent_video6_Bild-450x225-1-300x150.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Diese Simulation zeigt Schwankungen im Ringstrom (links) und im äußeren Van-Allen-Strahlungsgürtel (rechts) während eines Sonnensturms. Der Ringstrom und der äußere Strahlungsgürtel überlappen sich im Weltraum, doch der Ringstrom schwankt dynamischer als der Strahlungsgürtel, während dessen Intensität langsamer zunimmt.<br><mark>Credit: NASA/Austin Brenner</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist jedoch schwierig, den Ringstrom direkt zu untersuchen, da die darin enthaltenen Teilchen unsichtbar sind. „Man kann sie nicht einfach mit einer Kamera abbilden“, erklärte Glocer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stattdessen wird STORIE nach dem Leuchten energiereicher neutraler Atome (ENAs) suchen, die entstehen, wenn geladene Teilchen, die im Ringstrom gefangen sind, entkommen können. Die Teilchen erlangen ihre Freiheit, indem sie der äußeren Erdatmosphäre, der sogenannten Exosphäre, ein Elektron entziehen und dadurch neutral werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Sobald diese geladenen Teilchen neutralisiert sind, unterliegen sie nicht mehr den Einflüssen des Erdmagnetfelds und sind nicht mehr gebunden“, sagte Glocer. „Sie können einfach in jede beliebige Richtung davonfliegen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Messung der Geschwindigkeit und Richtung der ENAs könnte STORIE dazu beitragen, langjährige Fragen über den Ursprung der Teilchen im Ringstrom zu beantworten – ob sie von einem aus der Sonne strömenden Teilchenstrom, dem sogenannten Sonnenwind, oder von der Erde stammen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-STORIE_pallet_IMG_3227.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="450" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-STORIE_pallet_IMG_3227-450x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152534" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-STORIE_pallet_IMG_3227-450x225-1.jpg 450w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-STORIE_pallet_IMG_3227-450x225-1-300x150.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das STORIE-Instrument (Storm Time O+ Ring current Imaging Evolution) der NASA ist hier auf der Nutzlast „Space Test Program – Houston 11“ (STP-H11) zu sehen, einem Gemeinschaftsprojekt der U.S. Space Force und der NASA. Es ist mit Schutzmaterial umhüllt, um STORIE vor den Bedingungen im Weltraum zu schützen. Nach dem Start werden die Nutzlast STP-H11 und STORIE an der Außenseite des Columbus-Moduls der Internationalen Raumstation installiert.<br><mark>Credit: U.S. Space Force</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das STORIE-Team hat das Instrument so konzipiert, dass es besonders auf positiv geladene Sauerstoffatome (O+) achtet, denn laut Glocer „stammt Sauerstoff, den man dort sieht, aus der Atmosphäre. Aus dem Sonnenwind gelangt nur sehr wenig davon dorthin.“ Wenn STORIE viele Sauerstoffatome nachweist, wissen die Wissenschaftler, dass der Ringstrom größtenteils aus der Erdatmosphäre stammt und nicht aus dem Sonnenwind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Glocer und andere Wissenschaftler wollen außerdem herausfinden, ob sich die geladenen Teilchen des Ringstroms in schnellen Schüben oder langsam und allmählich ansammeln. „Ist es so, als würde man einen See mit dem stetigen Fluss eines Wasserfalls oder mit einer Menge Regentropfen füllen?“, sagte Glocer.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=aMu8p_LX6i8" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="450" height="253" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-STORIE-450x253-1.jpg" alt="" class="wp-image-152536" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-STORIE-450x253-1.jpg 450w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-STORIE-450x253-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die NASA startet ein neues Experiment namens STORIE (Storm Time O+ Ring current Imaging Evolution), um geladene Teilchen in einem „Weltraum-Donut“ zu verfolgen, der unseren Planeten umgibt.<br><mark>Credit: Das Goddard Space Flight Center der NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Frühere NASA-Missionen – wie IMAGE (Imager for Magnetopause-to-Aurora Global Exploration) und TWINS (Two Wide-angle Imaging Neutral-atom Spectrometers) – haben die ENAs des Ringstroms bisher aus der Vogelperspektive untersucht, wodurch sie den gesamten Ringstrom auf einen Blick erfassen konnten. Aus dieser Perspektive kann jedoch das von der Erde – im Zentrum des Rings – reflektierte ultraviolette Licht die ENA-Beobachtungen stören, und die Betrachtungsgeometrie erschwert es, gefangene Teilchen im Ringstrom nahe dem Äquator der Erde zu erkennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Aus der Inside-Out-Perspektive von STORIE hat man die Erde im Rücken und kann diese gefangene Teilchenpopulation nahe dem Äquator sehen, die für andere Missionen schwer zu beobachten war“, sagte Glocer.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-ISS_RENA_Magnetic_Field.mp4" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="450" height="348" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-ISS_RENA_Magnetic_Field-450x348-1.jpg" alt="" class="wp-image-152537" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-ISS_RENA_Magnetic_Field-450x348-1.jpg 450w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-ISS_RENA_Magnetic_Field-450x348-1-300x232.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Nach ihrer Installation auf der Internationalen Raumstation wird die STORIE-Mission der NASA den Blick von der Erde weg richten, um energiereiche neutrale Atome (ENAs) aus dem Ringstrom der Erde abzubilden. STORIE wird jeweils nur einen Ausschnitt des Ringstroms betrachten, doch während der Umlaufbahn um die Erde wird sich ein vollständiges Bild dieses unsichtbaren, donutförmigen Partikelbandes ergeben. In dieser Animation stellen die gekrümmten orangefarbenen Linien die Feldlinien des Erdmagnetfelds dar, und der sich bewegende Keil aus grünen Strahlen repräsentiert das Sichtfeld von STORIE, während die Raumstation den Planeten umkreist.<br><mark>Credit: NASA/Gonzalo Cucho-Padin</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Höhenraketenexperimente haben in der Vergangenheit kurze Einblicke in das Innere des Ringstroms geliefert, doch standen ihnen nur wenige Minuten zur Beobachtung zur Verfügung, und sie konnten bei jedem Flug nur einen Ausschnitt des Ringstroms erfassen. Die Aufnahmen von STORIE zeigen jeweils nur einen Ausschnitt des Ringstroms, doch während die Raumstation die Erde umkreist, wird STORIE etwa alle 90 Minuten ein vollständiges Bild des Ringstroms erstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während seiner sechsmonatigen Mission wird STORIE beobachten, wie sich der Ringstrom im Laufe der Zeit entwickelt, und es Wissenschaftlern ermöglichen, sein Verhalten während Sonnenstürmen mit dem bei ruhiger Sonnenaktivität zu vergleichen. Die Erkenntnisse von STORIE werden uns helfen, besser zu verstehen, wie die Erde auf Sonnenstürme reagiert, die Vorhersagen zum Weltraumwetter zu verbessern und die Auswirkungen des Weltraumwetters auf die Technologien, auf die die Menschheit angewiesen ist, abzumildern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17425.msg587091#msg587091" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraumwetter</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/die-nasa-mission-storie-soll-erkenntnisse-ueber-den-ringstrom-der-erde-liefern/" data-wpel-link="internal">NASA-Mission STORIE soll Erkenntnisse über den Ringstrom der Erde liefern</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-RingCurrent_video6.mp4" length="861277" type="video/mp4" />
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			</item>
		<item>
		<title>Erfolgreicher Start stärkt Erdbeobachtung und Vernetzung in Europa</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erfolgreicher-start-staerkt-erdbeobachtung-und-vernetzung-in-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2026 09:12:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Hellenic Fire System]]></category>
		<category><![CDATA[ICEYE]]></category>
		<category><![CDATA[IRIDE]]></category>
		<category><![CDATA[Laurent Jaffart]]></category>
		<category><![CDATA[Simonetta Cheli]]></category>
		<category><![CDATA[Vandenberg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dreizehn europäische Satelliten, die auf derselben Trägerrakete mitflogen, haben erfolgreich die Umlaufbahn erreicht. Sie erweitern die Kapazitäten italienischer und griechischer Überwachungsprogramme und umfassen zudem CubeSats, die die Verbindungsfähigkeit von Satelliten testen sollen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Applications / Observing the Earth, 04. Mai 2026 Die europäischen Satelliten sind: Der Start [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Dreizehn europäische Satelliten, die auf derselben Trägerrakete mitflogen, haben erfolgreich die Umlaufbahn erreicht. Sie erweitern die Kapazitäten italienischer und griechischer Überwachungsprogramme und umfassen zudem CubeSats, die die Verbindungsfähigkeit von Satelliten testen sollen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Launch_boosts_European_Earth_monitoring_and_connectivity" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications / Observing the Earth</a>, 04. Mai 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die europäischen Satelliten sind:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/IRIDE/Italy_s_Earth_monitoring_programme_reaches_new_milestone" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sieben Satelliten</a> wurden der „Hawk for Earth Observation“ (HEO)-Konstellation für das italienische Erdbeobachtungsprogramm <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/IRIDE" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">IRIDE</a> hinzugefügt.</li>



<li><a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Hellenic_Fire_System_satellites_launched_for_Greece" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Vier Satelliten des „Hellenic Fire System“</a> wurden für das griechische System zur Erkennung und Verfolgung von Waldbränden gestartet, was eine Weltpremiere für diese Art nationaler Satellitenkapazität darstellt.</li>



<li>Zwei CubeSats wurden ebenfalls für Griechenland im Rahmen der Mission „Hellenic Space Dawn“ gestartet. Die CubeSats werden Satellitenverbindungen und optische Datenübertragungsfähigkeiten im Weltraum testen.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/0-Launch_boosts_European_Earth_monitoring_and_connectivity_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Start der SpaceX-Falcon-9-Rakete von Vandenberg Credit: SpaceX" data-rl_caption="" title="Start der SpaceX-Falcon-9-Rakete von Vandenberg Credit: SpaceX" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="239" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/0-Launch_boosts_European_Earth_monitoring_and_connectivity_pillars-400x239-1.jpg" alt="" class="wp-image-152512" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/0-Launch_boosts_European_Earth_monitoring_and_connectivity_pillars-400x239-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/0-Launch_boosts_European_Earth_monitoring_and_connectivity_pillars-400x239-1-300x179.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Start der SpaceX-Falcon-9-Rakete von Vandenberg<br><mark>Credit: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte am Sonntag, dem 3. Mai, um 09:00 Uhr MESZ an Bord einer SpaceX-Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Simonetta Cheli, Direktorin der Erdbeobachtungsprogramme der ESA, erklärte: „Der Start von sieben weiteren Satelliten der HEO-Konstellation von IRIDE markiert einen neuen Meilenstein für das gesamte Programm und eine Erweiterung der Systemfähigkeiten. Ich möchte den an dieser Leistung beteiligten Teams danken, darunter den Teams der ESA, der ASI und von Argotec.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Und das Hellenic Fire System ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, was durch Zusammenarbeit erreicht werden kann. Durch die Zusammenarbeit zwischen der griechischen Regierung, der Industrie und der ESA zeigt das Hellenic Fire System, wie europäische Kooperation Innovation in operative Fähigkeiten umsetzen kann. Es verdeutlicht den Wert von Partnerschaften bei der Entwicklung souveräner Weltraumlösungen, die nationalen Bedürfnissen dienen und gleichzeitig gemeinsame Ziele voranbringen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laurent Jaffart, Direktor des Bereichs „Resilience, Navigation and Connectivity“ der ESA, sagte: „Die ESA setzt sich dafür ein, Europas Vision für die Konnektivität der nächsten Generation voranzutreiben, und der Start von Hellenic Space Dawn baut zuversichtlich auf diesen Fähigkeiten auf, indem er innovative optische Kommunikationstechnologien demonstriert. Von der Stärkung nationaler Ökosysteme bis hin zur Unterstützung wegweisender New-Space-Lösungen ermöglicht die ESA widerstandsfähige, leistungsstarke Satellitennetzwerke, indem sie unseren Partnern hilft, die Technologien ausgereift zu entwickeln, die die Autonomie und Wettbewerbsfähigkeit unserer Mitgliedstaaten im Weltraum untermauern werden. Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten!“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die HEO-Konstellation IRIDE für Italien</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-Argotec_s_mission_control_room_in_Italy_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mission Control Raum von Argotec in Italien Credit: Argotec" data-rl_caption="" title="Mission Control Raum von Argotec in Italien Credit: Argotec" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="239" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-Argotec_s_mission_control_room_in_Italy_pillars-400x239-1.jpg" alt="" class="wp-image-152514" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-Argotec_s_mission_control_room_in_Italy_pillars-400x239-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-Argotec_s_mission_control_room_in_Italy_pillars-400x239-1-300x179.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Mission Control Raum von Argotec in Italien<br><mark>Credit: Argotec</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/IRIDE" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">IRIDE</a> ist eine von der italienischen Regierung initiierte nationale Mission. Das Programm wird von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) mit Unterstützung der italienischen Weltraumagentur (ASI) koordiniert und ist eine anspruchsvolle Weltrauminitiative, die aus dem italienischen Nationalen Plan für Wiederaufbau und Resilienz (PNRR) finanziert wird, der darauf abzielt, die italienische Wirtschaft nach der COVID-19-Pandemie zu modernisieren und wiederzubeleben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konstellation ist mit multispektralen, hochauflösenden optischen Instrumenten ausgestattet, die Bilddaten über mehrere Wellenlängen des elektromagnetischen Spektrums erfassen. Die Daten fließen in Produkte und Dienstleistungen ein, die Behörden dabei helfen werden, Küsten- und Meeresgebiete sowie Landbedeckung und -nutzung zu überwachen und Notfall- und Sicherheitsdienste für Italien zu verwalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die sieben neu gestarteten HEO-Satelliten wurden von Argotec für das IRIDE-Programm entwickelt. Damit steigt die Gesamtzahl der IRIDE-Satelliten im Orbit auf 31; sie gesellen sich zu <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/IRIDE/IRIDE_pathfinder_satellite_has_launched" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">HEO Pathfinder</a> und den <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/IRIDE/Italy_s_IRIDE_programme_marks_major_step_with_first_satellite_constellation" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">sieben im Juni 2025</a> gestarteten Satelliten. Die ersten acht HEO-Satelliten sind voll einsatzfähig und liefern Daten und Bilder.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Satelliten des „Hellenic Fire System“ für Griechenland gestartet</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-Hellenic_Fire_System_satellite_undergoing_magnetic_cleaning_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Satellit des Hellenic Fire System während der magnetischen Reinigung Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Satellit des Hellenic Fire System während der magnetischen Reinigung Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="239" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-Hellenic_Fire_System_satellite_undergoing_magnetic_cleaning_pillars-400x239-1.jpg" alt="" class="wp-image-152516" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-Hellenic_Fire_System_satellite_undergoing_magnetic_cleaning_pillars-400x239-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-Hellenic_Fire_System_satellite_undergoing_magnetic_cleaning_pillars-400x239-1-300x179.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Satellit des Hellenic Fire System während der magnetischen Reinigung<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mission ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen der griechischen Regierung, dem privaten Satellitenunternehmen OroraTech und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und wird durch die von der EU finanzierte Einrichtung für Konjunkturbelebung und Resilienz unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start von zwei ICEYE-Radarsatelliten Ende letzten Jahres ist das von OroraTech entwickelte Hellenic Fire System die zweite operative Erdbeobachtungsmission, die im Rahmen des griechischen Nationalen Kleinsatellitenprogramms entwickelt wurde. Das Programm wird letztlich aus 13 Satelliten bestehen, die je nach Instrumenten und Missionszielen in vier Gruppen unterteilt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das von Griechenland, über die EU Konjunktur- und Resilienz Initiative, finanzierte Programm zielt darauf ab, die nationalen Satellitentechnologien und -dienste auszubauen, Innovation und Wirtschaftswachstum zu fördern sowie die Kapazitäten in den Bereichen Katastrophenhilfe, Umweltüberwachung und nationale Sicherheit zu stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Hellenic Space Center und das griechische Ministerium für digitale Governance und künstliche Intelligenz leiten das Programm, während die ESA den übergeordneten Rahmen und die technische Unterstützung für die Entwicklung der Satellitensysteme bereitstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tests von Verbindungsfähigkeiten mit zwei neuen CubeSats</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-Hellenic_Space_Dawn_CubeSats_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die CubeSats von Hellenic Space Dawn wurden in das Aussetzungssystem von Exolaunch integriert Credit: Exolaunch" data-rl_caption="" title="Die CubeSats von Hellenic Space Dawn wurden in das Aussetzungssystem von Exolaunch integriert Credit: Exolaunch" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="239" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-Hellenic_Space_Dawn_CubeSats_pillars-400x239-1.jpg" alt="" class="wp-image-152518" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-Hellenic_Space_Dawn_CubeSats_pillars-400x239-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-Hellenic_Space_Dawn_CubeSats_pillars-400x239-1-300x179.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die CubeSats von Hellenic Space Dawn wurden in das Aussetzungssystem von Exolaunch integriert<br><mark>Credit: Exolaunch</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Hellenic Space Dawn ist Teil einer Initiative, die von der ESA und den griechischen Behörden unterstützt wird. Es ist zudem Bestandteil des umfassenderen griechischen „Connect/National Satellite Space Programme“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei kürzlich gestartete CubeSats, Helios und Selene, die von EMTech Space betrieben werden, sind mit CubeCAT-Laserterminals ausgestattet, die von AAC Clyde Space bereitgestellt werden. CubeCAT ist kompakt und hocheffizient und ermöglicht schnelle, sichere Datenverbindungen zwischen CubeSats, SmallSats und der Erde. Das Terminal ermöglicht Downlink-Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich zum Terminal werden Helios und Selene auch hochauflösende Kameras mitführen, die bei Anwendungen wie der Erstellung von Karten aus Weltraumdaten und Landnutzungsüberwachung helfen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18481.msg587055#msg587055" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">CAS500-1/CAS500-2 (Korea, Süd)</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Leistungsstarkes, Lithium betriebenes Triebwerk für Marsflüge getestet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/leistungsstarkes-lithium-betriebenes-triebwerk-fuer-marsfluege-getestet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 21:01:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Physikalische Grundlagenforschung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Technologie, die bemannte Missionen zum Mars und unbemannte Raumfahrzeuge durch das Sonnensystem vorantreiben könnte, wurde kürzlich im Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien getestet. Am 24. Februar starteten Wissenschaftler zum ersten Mal einen elektromagnetischen Antrieb der mit Lithiummetalldampf betrieben, wird mit einer Leistung die alle bisherigen Tests in den Vereinigten Staaten übertraf. Eine [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eine Technologie, die bemannte Missionen zum Mars und unbemannte Raumfahrzeuge durch das Sonnensystem vorantreiben könnte, wurde kürzlich im Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien getestet. Am 24. Februar starteten Wissenschaftler zum ersten Mal einen elektromagnetischen Antrieb der mit Lithiummetalldampf betrieben, wird mit einer Leistung die alle bisherigen Tests in den Vereinigten Staaten übertraf. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/missions/tech-demonstration/nasa-fires-up-powerful-lithium-fed-thruster-for-trips-to-mars/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Jet Propulsion Laboratory</a>, 28. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=6XsqSA9tNfY" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Electric-Thruster-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152462" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Electric-Thruster-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Electric-Thruster-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ein Prototyp eines mit Lithium betriebenen magnetoplasmadynamischen Triebwerks wurde im Februar 2026 in einer Spezialkammer im Jet Propulsion Laboratory der NASA getestet. Nach weiterer Entwicklung könnten Triebwerke dieser Art Teil eines nuklear-elektrischen Antriebssystems werden, das bemannte Missionen zum Mars antreibt.<br><mark>Bildquelle: NASA/JPL-Caltech</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Prototyp erreichte Leistungswerte, die über denen der leistungsstärksten Elektroantriebe aller derzeitigen Raumfahrzeuge der Behörde liegen. Wertvolle Daten aus dem ersten Zündversuch dieses Triebwerks werden in eine bevorstehende Testreihe einfließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Bei der NASA arbeiten wir an vielen Dingen gleichzeitig, und wir haben den Mars nicht aus den Augen verloren. Die erfolgreiche Leistung unseres Triebwerks in diesem Test zeigt echte Fortschritte auf dem Weg dahin, einen amerikanischen Astronauten auf den Roten Planeten zu schicken“, sagte NASA-Administrator Jared Isaacman. „Dies ist das erste Mal in den Vereinigten Staaten, dass ein elektrisches Antriebssystem mit einer so hohen Leistung von bis zu 120 Kilowatt betrieben wurde. Wir werden weiterhin strategische Investitionen tätigen, die diesen nächsten großen Sprung vorantreiben werden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während fünf Zündvorgängen glühte die Wolframelektrode in der Mitte des Triebwerks hellweiß und erreichte Temperaturen von über 2.800 Grad Celsius. Die Arbeiten wurden im Electric Propulsion Lab des JPL durchgeführt, wo sich die Vakuumanlage für verdampfbare Metalltreibstoffe befindet – eine einzigartige nationale Einrichtung für die sichere Erprobung von Elektrotriebwerken, die Metalldampf-Treibstoffe bei Leistungen bis in den Megawattbereich nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Inbetriebnahme</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-mpd-jay.jpeg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="James Polk, leitender Wissenschaftler am JPL, blickt in die Vakuumanlage für kondensierbaren Metalltreibstoff (CoMeT) im Electric Propulsion Lab des JPL, wo im Februar 2026 ein von seinem Team entwickelter Prototyp eines Hochleistungs-Elektroantriebs getestet wurde. Bildquelle: NASA/JPL-Caltech" data-rl_caption="" title="James Polk, leitender Wissenschaftler am JPL, blickt in die Vakuumanlage für kondensierbaren Metalltreibstoff (CoMeT) im Electric Propulsion Lab des JPL, wo im Februar 2026 ein von seinem Team entwickelter Prototyp eines Hochleistungs-Elektroantriebs getestet wurde. Bildquelle: NASA/JPL-Caltech" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-mpd-jay-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152464" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-mpd-jay-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-mpd-jay-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>James Polk, leitender Wissenschaftler am JPL, blickt in die Vakuumanlage für kondensierbaren Metalltreibstoff (CoMeT) im Electric Propulsion Lab des JPL, wo im Februar 2026 ein von seinem Team entwickelter Prototyp eines Hochleistungs-Elektroantriebs getestet wurde.<br><mark>Bildquelle: NASA/JPL-Caltech</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Elektrische Antriebe verbrauchen bis zu 90 % weniger Treibstoff als herkömmliche chemische Raketen mit hohem Schub. Aktuelle elektrische Triebwerke, wie jene, die die Psyche-Mission der NASA antreiben, nutzen Solarenergie, um Treibstoffe zu beschleunigen, und erzeugen so einen geringen, kontinuierlichen Schub, der im Laufe der Zeit hohe Geschwindigkeiten erreicht. Das NASA JPL testet derzeit ein mit Lithium betriebenen magnetoplasmadynamischen (MPD) Triebwerk, eine Technologie, die seit den 1960er Jahren erforscht wird, aber noch nie im Einsatz war. Der MPD-Motor unterscheidet sich von bestehenden Triebwerken dadurch, dass er hohe Ströme nutzt, die mit einem Magnetfeld interagieren, um Lithiumplasma elektromagnetisch zu beschleunigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Tests erreichte das Team eine Leistung von bis zu 120 Kilowatt. Das ist mehr als das 25-Fache der Leistung der Triebwerke von Psyche, das derzeit über die leistungsstärksten elektrischen Triebwerke aller NASA-Raumsonden verfügt. Im Vakuum des Weltraums beschleunigt die sanfte, aber konstante Kraft, die die Triebwerke von Psyche im Laufe der Zeit liefern, die Raumsonde auf 200.000 Kilometer pro Stunde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Entwicklung und der Bau dieser Triebwerke in den letzten Jahren waren eine lange Vorbereitung auf diesen ersten Test“, sagte James Polk, leitender Wissenschaftler am JPL. „Das ist ein großer Moment für uns, denn wir haben nicht nur gezeigt, dass das Triebwerk funktioniert, sondern auch die angestrebten Leistungswerte erreicht. Und wir wissen, dass wir über einen guten Teststandort verfügen, um die Herausforderungen der Skalierung anzugehen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Übergang zu Elektroantriebstechnik</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-mpd-comet.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Prototyp des Triebwerks befindet sich in der Vakuumanlage für kondensierbare Metalltreibstoffe (CoMeT) des JPL, einer einzigartigen nationalen Einrichtung, die dafür konzipiert wurde, Triebwerke mit Metalldampf-Treibstoffen als Teil potenzieller elektrischer Antriebssysteme der Megawattklasse sicher zu testen. Bildquelle: NASA/JPL-Caltech" data-rl_caption="" title="Der Prototyp des Triebwerks befindet sich in der Vakuumanlage für kondensierbare Metalltreibstoffe (CoMeT) des JPL, einer einzigartigen nationalen Einrichtung, die dafür konzipiert wurde, Triebwerke mit Metalldampf-Treibstoffen als Teil potenzieller elektrischer Antriebssysteme der Megawattklasse sicher zu testen. Bildquelle: NASA/JPL-Caltech" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-mpd-comet-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152467" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-mpd-comet-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-mpd-comet-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Prototyp des Triebwerks befindet sich in der Vakuumanlage für kondensierbare Metalltreibstoffe (CoMeT) des JPL, einer einzigartigen nationalen Einrichtung, die dafür konzipiert wurde, Triebwerke mit Metalldampf-Treibstoffen als Teil potenzieller elektrischer Antriebssysteme der Megawattklasse sicher zu testen.<br><mark>Bildquelle: NASA/JPL-Caltech</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Um den Test zu beobachten, spähte Polk durch eine kleine Öffnung in die 8 Meter lange, wassergekühlte Vakuumkammer. Im Inneren sprang der Antrieb an, wobei seine düsenförmige Außenelektrode glühend hell leuchtete und eine leuchtend rote Abgasfahne ausstieß. Polk forscht seit Jahrzehnten an lithiumbetriebenen MPD-Antrieben und hat an der Dawn-Mission der NASA sowie an Deep Space 1 mitgearbeitet, der ersten Demonstration elektrischen Antriebs jenseits der Erdumlaufbahn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team strebt an, in den kommenden Jahren Leistungswerte zwischen 500 Kilowatt und 1 Megawatt pro Triebwerk zu erreichen. Da die Hardware bei so hohen Temperaturen arbeitet, wird es eine zentrale Herausforderung sein, in vielen Teststunden nachzuweisen, dass die Komponenten der Hitze standhalten können. Eine bemannte Mission zum Mars könnte 2 bis 4 Megawatt Leistung benötigen, was mehrere MPD-Triebwerke erfordern würde, die mehr als 23.000 Stunden lang in Betrieb sein müssten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lithium-betriebene MPD-Triebwerke haben das Potenzial, mit hoher Leistung zu arbeiten, Treibstoff effizient zu nutzen und einen deutlich höheren Schub zu liefern als derzeit eingesetzte elektrische Triebwerke. In ihrer ausgereiften Form und in Kombination mit einer nuklearen Energiequelle könnten sie die Startmasse reduzieren und die für bemannte Marsmissionen erforderlichen Nutzlasten ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die seit zweieinhalb Jahren andauernde Entwicklung des MPD-Triebwerks wird vom JPL in Zusammenarbeit mit der Princeton University in New Jersey und dem Glenn Research Center der NASA in Cleveland geleitet. Sie wird durch das Space Nuclear Propulsion-Projekt der NASA finanziert, das seit 2020 ein Programm für nuklear-elektrische Antriebe der Megawattklasse für bemannte Marsmissionen unterstützt, wobei der Schwerpunkt auf fünf entscheidenden Technologieelementen liegt, zu denen auch das elektrische Antriebssubsystem gehört. Das Projekt mit Sitz im Marshall Space Flight Center der Behörde in Huntsville, Alabama, ist Teil des Space Technology Mission Directorate der NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5309.msg586924#msg586924" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Elektrische Antriebe</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Hubble feiert seinen 36. Geburtstag mit atemberaubenden Porträt des Trifid-Nebels</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hubble-feiert-seinen-36-geburtstag-mit-einem-atemberaubenden-portraet-des-trifid-nebels/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 10:41:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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		<category><![CDATA[Kosmologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anlässlich seines 36. Jubiläums richtete das Hubble-Weltraumteleskop der NASA/ESA seinen Blick auf eine Szene, die es erstmals 1997 eingefangen hatte: einen kleinen Ausschnitt einer etwa 5000 Lichtjahre entfernten Sternentstehungsregion im Sternbild Schütze, bekannt als Trifid-Nebel. Das Bild zeigt Veränderungen innerhalb unglaublich kurzer Zeiträume und weckt ein Gefühl der Ehrfurcht und des Staunens angesichts unseres sich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Anlässlich seines 36. Jubiläums richtete das Hubble-Weltraumteleskop der NASA/ESA seinen Blick auf eine Szene, die es erstmals 1997 eingefangen hatte: einen kleinen Ausschnitt einer etwa 5000 Lichtjahre entfernten Sternentstehungsregion im Sternbild Schütze, bekannt als Trifid-Nebel. Das Bild zeigt Veränderungen innerhalb unglaublich kurzer Zeiträume und weckt ein Gefühl der Ehrfurcht und des Staunens angesichts unseres sich ständig wandelnden Universums. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Hubble_turns_36_with_a_dazzling_Trifid_Nebula_portrait" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration / Space Science</a>, 20. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Trifid_Nebula_Wide_Field_Camera_3_Image_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Trifid-Nebel (Aufnahme der Wide Field Camera 3) Credit: NASA, ESA, STScI. Image processing: J. DePasquale (STScI); Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Trifid-Nebel (Aufnahme der Wide Field Camera 3) Credit: NASA, ESA, STScI. Image processing: J. DePasquale (STScI); Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Trifid_Nebula_Wide_Field_Camera_3_Image_pillars-233x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152330" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Trifid_Nebula_Wide_Field_Camera_3_Image_pillars-233x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Trifid_Nebula_Wide_Field_Camera_3_Image_pillars-233x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Trifid-Nebel (Aufnahme der Wide Field Camera 3)<br><mark>Credit: NASA, ESA, STScI. Image processing: J. DePasquale (STScI); Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Farben auf dem <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Hubble_overview" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Hubble</a>-Bild dieser schimmernden Sternentstehungsregion im sichtbaren Licht erinnern an eine Unterwasserszene voller feinkörniger Sedimente, die durch die Tiefen des Ozeans wirbeln. Mehrere massereiche Sterne, die sich außerhalb dieses Sichtfeldes befinden, haben diese Region seit mindestens 300 000 Jahren geprägt. Ihre starken ultravioletten Winde blasen weiterhin eine riesige Blase auf, von der hier ein kleiner Ausschnitt zu sehen ist, die das Gas und den Staub der Wolke zusammendrückt und so neue Wellen der Sternentstehung auslöst.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Trifid_Nebula_annotated_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Trifid-Nebel (mit Erläuterungen) Credit: NASA, ESA, STScI; Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Trifid-Nebel (mit Erläuterungen) Credit: NASA, ESA, STScI; Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="387" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Trifid_Nebula_annotated_pillars-400x287-1.jpg" alt="" class="wp-image-152325" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Trifid_Nebula_annotated_pillars-400x287-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Trifid_Nebula_annotated_pillars-400x287-1-300x290.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Trifid-Nebel (mit Erläuterungen)<br><mark>Credit: NASA, ESA, STScI; Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist nicht das erste Mal, dass Hubble diesen Anblick erfasst hat. Das Teleskop beobachtete den Trifid-Nebel bereits <a href="https://esahubble.org/images/opo9942a/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">1997</a>, und nun, 29 Jahre später, hat es fast seine gesamte Betriebsdauer genutzt, um uns <a href="https://esahubble.org/videos/heic2608e/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Veränderungen</a> im Nebel auf menschlicher Zeitskala zu zeigen. Warum erneut denselben Ort betrachten? Neben der Beobachtung von Veränderungen im Laufe der Zeit ist Hubble auch mit einer verbesserten Kamera ausgestattet, die über ein größeres Sichtfeld und eine höhere Empfindlichkeit verfügt und während der vierten Wartungsmission installiert wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sternentstehung in der „Cosmic Sea Lemon“</strong><br>Hubbles Blick auf den Trifidnebel (auch bekannt als Messier 20 oder M20) konzentriert sich auf den „Kopf“ und den wellenförmigen „Körper“ einer rostfarbenen Gas- und Staubwolke, die einer Seezitrone oder Meerlimette ähnelt und den Anschein erweckt, als würde sie durch den Kosmos gleiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das linke „Horn“ der kosmischen Meerlimette ist Teil von Herbig-Haro 399, einem Plasmastrahl, der seit Jahrhunderten in regelmäßigen Abständen von einem jungen Protostern <a href="#Notes">[1]</a> ausgestoßen wird, der im Kopf der Meerlimette eingebettet ist. <a href="https://esahubble.org/videos/heic2608e/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Beobachten Sie, wie sich der Strahl ausdehnt.</a> Anhand der beobachteten Veränderungen können Forscher die Geschwindigkeiten der Ausflüsse messen und bestimmen, wie viel Energie der Protostern in diese Regionen einspeist. Die Messungen liefern Erkenntnisse darüber, wie neu entstandene Sterne mit ihrer Umgebung interagieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unmittelbar rechts darunter sind Anzeichen für den Gegenstrahl zu erkennen: gezackte orangefarbene und rote Linien, die an der Rückseite des Halses der Meereslimette „herunterlaufen“, wo sich im braunen Staub ein natürliches V abzeichnet. Das dunklere, eher dreieckige „Horn“ rechts vom „Kopf“ beherbergt an seiner Spitze einen weiteren jungen Stern. Wenn man heranzoomt, sieht man einen schwachen roten Punkt mit einem winzigen Strahl. Der grüne Bogen darüber könnte ein Hinweis darauf sein, dass eine <a href="https://esahubble.org/wordbank/circumstellar-disc/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">zirkumstellare Scheibe</a> durch das intensive ultraviolette Licht benachbarter massereicher Sterne abgetragen wird. Je klarer der Bereich um diesen Protostern herum ist, desto eher deutet dies darauf hin, dass seine Entstehung fast abgeschlossen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unmittelbar links von der „kosmischen Meerlimette” befindet sich eine kleine, schwache Säule. Ein Großteil des Gases und Staubs dieser Säule wurde weggeblasen, doch das dichteste Material an der Spitze ist noch vorhanden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Streifen und scharfe Linien liefern weitere Hinweise auf die Aktivitäten anderer junger Sterne. Ein Beispiel dafür ist eine wellenförmige, schräge Linie in der Bildmitte, die hellorange beginnt und in leuchtendem Rot endet. Im Bildvergleich scheint sie sich zu bewegen, was darauf hindeutet, dass es sich um einen Ausstoß handeln könnte, der von einem anderen, sich gerade bildenden Stern ausgestoßen wurde, der tief im Staub verborgen liegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein buntes Farbmeer</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://dlmultimedia.esa.int/download/public/videos/2026/04/031/2604_031_AR_EN.mp4" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Entdecken-sie-den-Trifid-Nebel-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152327" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Entdecken-sie-den-Trifid-Nebel-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Entdecken-sie-den-Trifid-Nebel-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Entdecken Sie den Trifidnebel<br><mark>Credit: NASA, ESA, STScI, Leah Hustak (STScI), Christian Nieves (STScI). Image Processing: J. DePasquale (STScI), A. Pagan (STScI). Contributors: Subaru Telescope, R. Gendler;<br>Acknowledgements: G. Bacon (STScI), J. Muzerolle (STScI), F. Summers (STScI);<br>Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den Beobachtungen des <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Hubble_overview" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Hubble</a>-Teleskops im sichtbaren Licht ist der Blick nach links oben am klarsten, wo die Farbe blauer ist. Starkes ultraviolettes Licht von massereichen Sternen, die sich nicht im Sichtfeld befinden, hat Elektronen aus dem umgebenden Gas herausgelöst und so ein Leuchten erzeugt, während Winde eine Blase formen, indem sie den umgebenden Staub wegfegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An der Spitze des Kopfes der „Cosmic Sea Lemon“ strömt hellgelbes Gas nach oben. Dies ist ein Beispiel dafür, wie ultraviolettes Licht in den dunkelbraunen Staub eindringt und das Gas und den Staub ablöst und auflöst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Grate und Hänge aus dunkelbraunem Material werden noch einige Millionen Jahre bestehen bleiben, während das ultraviolette Licht der Sterne das Gas langsam abträgt. In den dichtesten Bereichen befinden sich Protosterne <a href="#Notes">[1]</a>, die im sichtbaren Licht verdeckt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die rechte hintere Ecke ist fast pechschwarz. Dort ist der Staub am dichtesten. Die Sterne, die hier zu sehen sind, gehören möglicherweise nicht zu dieser Sternentstehungsregion – sie könnten näher bei uns liegen, also im Vordergrund.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Suchen Sie nun nach leuchtend orangefarbenen Kugeln. Diese Sterne sind vollständig ausgebildet und haben den Raum um sich herum freigeräumt. Im Laufe von Millionen von Jahren werden das Gas und der Staub, aus denen der Nebel besteht, verschwinden – und nur die Sterne werden übrig bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beispiellose Langlebigkeit, ununterbrochene Entdeckungen</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-Full_Trifid_Nebula_Rubin_Image_with_Hubble_Close-up_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Trifidnebel in voller Größe (Rubin &amp; Hubble) Credit: NASA, ESA, STScI. Image processing: J. DePasquale (STScI); Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Der Trifidnebel in voller Größe (Rubin &amp; Hubble) Credit: NASA, ESA, STScI. Image processing: J. DePasquale (STScI); Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="450" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-Full_Trifid_Nebula_Rubin_Image_with_Hubble_Close-up_pillars-450x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152328" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-Full_Trifid_Nebula_Rubin_Image_with_Hubble_Close-up_pillars-450x225-1.jpg 450w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-Full_Trifid_Nebula_Rubin_Image_with_Hubble_Close-up_pillars-450x225-1-300x150.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Trifidnebel in voller Größe (Rubin &amp; Hubble)<br><mark>Credit: NASA, ESA, STScI. Image processing: J. DePasquale (STScI); Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die vielfältigen Instrumente des Hubble-Teleskops und der breite Spektralbereich, den es abdeckt – von Ultraviolett bis zum nahen Infrarot –, haben Forschern seit Jahrzehnten zu bahnbrechenden Entdeckungen verholfen und liefern täglich neue Daten, die unweigerlich zu weiteren Erkenntnissen führen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im vergangenen Jahr ermöglichte Hubble Entdeckungen, die von einem <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Cloud-9_a_new_celestial_object_found_by_Hubble" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Relikt der frühen Galaxienentstehung</a> über eine Galaxie, die <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Hubble_Euclid_Subaru_uncover_dark_galaxy" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">so schwach leuchtet, dass sie fast unsichtbar ist</a>, bis hin zu <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/1400_quirky_objects_found_in_Hubble_s_archive" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">unbekannten kosmischen Anomalien</a> reichten, die mit Hilfe von KI entdeckt wurden. Forscher beobachteten zum ersten Mal <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Hubble_sees_asteroids_colliding_around_nearby_star" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Asteroiden, die in einem anderen Sternsystem kollidierten</a>, während Hubble in unserem eigenen Sonnensystem zufällig einen <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Hubble_unexpectedly_catches_comet_breaking_up" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">zerbrechenden Kometen</a> einfing. Die seit langem bestehende Vorhersage, dass unsere Milchstraße <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Hubble_and_Gaia_revisit_fate_of_our_galaxy" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">in ferner Zukunft mit Andromeda kollidieren</a> wird, wurde durch eine neue Studie unter Verwendung von Daten des Hubble-Teleskops und der ESA-Sonde <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Gaia" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Gaia</a> in Frage gestellt. Hubble verfolgte außerdem den interstellaren Kometen <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/ESA_observations_of_interstellar_comet_3I_ATLAS" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">3I/ATLAS</a>, der im vergangenen Jahr unerwartet im Sonnensystem auftauchte, und trug so zu einer <a href="https://esahubble.org/news/heic2509/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">schnellen Schätzung seiner Größe</a> bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das 36. Betriebsjahr des Hubble-Teleskops hat erneut beeindruckende Einblicke in den Kosmos geliefert. Dazu gehörten die <a href="https://esahubble.org/images/potw2536a/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sternentstehungsregion N11</a> in der Großen Magellanschen Wolke, die Hüllen aus Sternenstaub, aus denen der <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2026/02/Hubble_captures_light_show_around_rapidly_dying_star" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Eier-Nebel</a> besteht, der <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Hubble_Euclid_zoom_into_cosmic_eye" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Katzenaugennebel</a> in Kombination mit dem ESA-Teleskop <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Euclid" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Euclid</a> sowie eine brandneue Aufnahme des berühmten <a href="https://esahubble.org/news/heic2607/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Krebsnebels</a>. Hubble zeigte außerdem das glühende <a href="https://esahubble.org/images/potw2537b/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Herz von M82</a>, die wirbelnden Spiralgalaxien <a href="https://esahubble.org/images/potw2525a/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">UGC 11397</a> und <a href="https://esahubble.org/images/potw2551a/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Arp 4</a>, Staubringe um die Galaxie <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2026/01/Dark_rings_and_new_light" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NGC 7722</a>, die funkelnden Sterne des <a href="https://esahubble.org/images/potw2528a/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Kugelsternhaufens NGC 1786</a> und den riesigen <a href="https://esahubble.org/images/potw2527a/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Galaxienhaufen Abell 209</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Teleskop hat bis heute über 1,7 Millionen Beobachtungen durchgeführt. Fast 29.000 Astronomen haben begutachtete wissenschaftliche Artikel veröffentlicht, die auf Hubble-Daten basieren, die während der 36-jährigen Lebensdauer des Teleskops gesammelt wurden. Daraus sind mehr als 23.000 Veröffentlichungen hervorgegangen, davon fast 1.100 allein im Jahr 2025. Seit 2022 kombinieren Forscher regelmäßig die Beobachtungen des Hubble-Teleskops mit denen des <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">James-Webb-Weltraumteleskops</a> der NASA/ESA/CSA, um die Möglichkeiten für neue Entdeckungen weiter auszubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="Notes"><strong>Notes</strong><br>[1] A protostar is a mass of interstellar gas and dust in the process of collapsing to form a star.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen</strong><br>Das <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Hubble_overview" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Hubble-Weltraumteleskop</a> ist ein Projekt der internationalen Zusammenarbeit zwischen der ESA und der NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Links</strong><br><a href="https://esahubble.org/news/heic2608/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Pressemitteilung auf esahubble.org</a><br><a href="https://science.nasa.gov/missions/hubble/nasas-hubble-dazzles-with-young-stars-in-trifid-nebula/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Pressemitteilung auf der NASA-Website</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1172.msg586783#msg586783" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Hubble</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Smile startet am 19. Mai</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/smile-startet-am-19-mai/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 20:16:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[chinesische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Smile]]></category>
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		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Vega]]></category>
		<category><![CDATA[CAS]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch-Guayana]]></category>
		<category><![CDATA[SMILE]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensturm]]></category>
		<category><![CDATA[SXI]]></category>
		<category><![CDATA[Vega C]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die europäisch-chinesische „Smile“-Mission soll am Dienstag, dem 19. Mai 2026, um 05:52 Uhr MESZ mit einer europäischen Vega-C-Rakete starten. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science &#38; Exploration, 23. April 2026 Der ursprüngliche Starttermin wurde vorsorglich verschoben, nachdem an der Fertigungslinie einer Komponente des Vega-C-Subsystems ein technisches Problem festgestellt worden war. Sowohl [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die europäisch-chinesische „Smile“-Mission soll am Dienstag, dem 19. Mai 2026, um 05:52 Uhr MESZ mit einer europäischen Vega-C-Rakete starten. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile/Smile_set_to_launch_on_19_May" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration</a>, 23. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Smile_delivered_to_space_artist_impression_GIF_pillars.gif" alt="" class="wp-image-152301" style="aspect-ratio:1.7777280979990957;width:402px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption"><em>Smile wird im Weltraum ausgesetzt (künsterlische Darstellung)<br><mark>Credit: ESA; Acknowledments: ATG Europe; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der ursprüngliche Starttermin wurde vorsorglich verschoben, nachdem an der Fertigungslinie einer Komponente des Vega-C-Subsystems ein technisches Problem festgestellt worden war. Sowohl „Smile“ als auch die Vega-C, die es ins All befördern wird, sind weiterhin stabil und sicher. Nach Abschluss sorgfältiger Untersuchungen des Problems haben sich alle Partner auf den 19. Mai als neuen Starttermin geeinigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Smile ist ein Gemeinschaftsprojekt der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS). Es wird Aufschluss darüber geben, wie die Erde auf Partikelströme und Strahlungsausbrüche der Sonne reagiert. Dazu wird eine Röntgenkamera eingesetzt, um erstmals Röntgenbeobachtungen des Erdmagnetfelds durchzuführen, sowie eine Ultraviolettkamera, um die Nordlichter 45 Stunden lang ununterbrochen zu beobachten.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-03f19d90"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Smile_launch_timeline_pillars-1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Startablauf von Smile Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Startablauf von Smile Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Smile_launch_timeline_pillars-400x225-2.jpg" alt="" class="wp-image-152302" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Smile_launch_timeline_pillars-400x225-2.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Smile_launch_timeline_pillars-400x225-2-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Startablauf von Smile<br><mark>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Startvorbereitungen am europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana schreiten gut voran. Im März wurde „Smile“ betankt, mit dem Vega-C-Raketenadapter verbunden und in die Raketenverkleidung eingebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Starts werden sich die vier Stufen der Vega-C nacheinander abtrennen, bevor „Smile“ nach 57 Minuten schließlich freigesetzt wird. Nach 63 Minuten werden sich die Solarpaneele von „Smile“ entfalten – ein Meilenstein, nach dem Start. Der Start wird Smile in eine erdnahe Umlaufbahn bringen. Von dort aus übernimmt das Raumfahrzeug selbst die Steuerung, um sich in seine endgültige, eiförmige Umlaufbahn zu begeben, die 121 000 km über dem Nordpol verläuft, um Daten zu sammeln, bevor es 5000 km über den Südpol kommt, um diese an die wartenden Bodenstationen zu übermitteln.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-a0747871"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Smile</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Smile (Solar Wind Magnetosphere Ionosphere Link Explorer) ist eine gemeinsame Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS).<br>Smile wird mithilfe von vier wissenschaftlichen Instrumenten untersuchen, wie die Erde auf den Sonnenwind reagiert. Auf diese Weise wird Smile unser Verständnis von Sonnenstürmen, geomagnetischen Stürmen und der Weltraumwetterforschung verbessern.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://dlmultimedia.esa.int/download/public/videos/2026/03/030/2603_030_AR_EN.mp4" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="400" height="226" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-what-is-smile-about-to-discover-400x226-1.jpg" alt="" class="wp-image-152304" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-what-is-smile-about-to-discover-400x226-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-what-is-smile-about-to-discover-400x226-1-300x170.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Was wird Smile entdecken?<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA ist verantwortlich für die Bereitstellung des Nutzlastmoduls von Smile (das drei der vier wissenschaftlichen Instrumente trägt), eines der vier wissenschaftlichen Instrumente des Raumfahrzeugs (den Soft-Röntgen-Imager, SXI), der Trägerrakete sowie der Einrichtungen und Dienstleistungen für die Montage, Integration und Erprobung. Die ESA leistet einen Beitrag zu einem zweiten wissenschaftlichen Instrument (dem Ultraviolett-Imager, UVI) und zum Missionsbetrieb, sobald Smile sich im Orbit befindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CAS stellt die übrigen drei wissenschaftlichen Instrumente sowie die Raumfahrzeugplattform bereit und ist für den Betrieb des Raumfahrzeugs im Orbit verantwortlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Vega-C</strong><br>Die europäische Vega-C-Rakete kann 2300 kg ins All befördern, beispielsweise kleine wissenschaftliche Satelliten und Erdbeobachtungssatelliten. Die 35 Meter hohe Vega-C wiegt auf der Startrampe 210 Tonnen und erreicht die Umlaufbahn mit drei feststoffbetriebenen Stufen, bevor die vierte Stufe mit Flüssigtreibstoff die präzise Platzierung der Satelliten in ihre gewünschte Umlaufbahn um die Erde übernimmt. Als Ergänzung zur Ariane-Familie, die alle Arten von Nutzlasten in ihre gewünschten Umlaufbahnen befördert, gewährleistet Vega-C, dass Europa über einen vielseitigen und unabhängigen Zugang zum Weltraum verfügt. Die ESA leitet das Vega-C-Programm und arbeitet dabei mit Avio als Hauptauftragnehmer und Konstruktionsbehörde zusammen. Bei diesem Start fungiert Avio auch als Startdienstleister.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19774.msg586740#msg586740" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SMILE-Mission (ESA/China) auf Vega C</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>NASA plant Start des Roman Weltraumteleskops für Anfang September</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-plant-start-des-nancy-grace-roman-weltraumteleskops-fuer-anfang-september/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 08:30:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Nancy Grace Roman Space Teleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon Heavy]]></category>
		<category><![CDATA[Goddard Space Flight Center]]></category>
		<category><![CDATA[Jared Isaacman]]></category>
		<category><![CDATA[Nancy Grace Roman Space Telescope]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[SLC 39A]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152293</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Team des Nancy Grace Roman Weltraumteleskops strebt nun einen Start bereits Anfang September 2026 an, weit vor dem ursprünglichen Plantermin Mai 2027. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA / Ashley Balzer, 22. April 2026 „Die zügige Entwicklung des Nancy Grace Roman Weltraumteleskops ist eine echte Erfolgsgeschichte, und zeigt was [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Team des Nancy Grace Roman Weltraumteleskops strebt nun einen Start bereits Anfang September 2026 an, weit vor dem ursprünglichen Plantermin Mai 2027. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/image-article/nasa-targets-early-september-for-roman-space-telescope-launch/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA / Ashley Balzer</a>, 22. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Nancy-Grace-Roman-Space-Telescope-in-the-clean-room-at-Goddard-Space-Flight-Center.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Nancy Grace Roman Weltraumteleskops wurde im größten Reinraum des Goddard Space Flight Center der Behörde in Greenbelt, Maryland, fotografiert. Das Observatorium soll planmäßig im Juni an den Startplatz im Kennedy Space Center in Florida geliefert und bereits Anfang September gestartet werden. Credit: NASA/Scott Wiessinger" data-rl_caption="" title="Das Nancy Grace Roman Weltraumteleskops wurde im größten Reinraum des Goddard Space Flight Center der Behörde in Greenbelt, Maryland, fotografiert. Das Observatorium soll planmäßig im Juni an den Startplatz im Kennedy Space Center in Florida geliefert und bereits Anfang September gestartet werden. Credit: NASA/Scott Wiessinger" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Nancy-Grace-Roman-Space-Telescope-in-the-clean-room-at-Goddard-Space-Flight-Center-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152289" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Nancy-Grace-Roman-Space-Telescope-in-the-clean-room-at-Goddard-Space-Flight-Center-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Nancy-Grace-Roman-Space-Telescope-in-the-clean-room-at-Goddard-Space-Flight-Center-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Nancy Grace Roman Weltraumteleskops wurde im größten Reinraum des Goddard Space Flight Center der Behörde in Greenbelt, Maryland, fotografiert. Das Observatorium soll planmäßig im Juni an den Startplatz im Kennedy Space Center in Florida geliefert und bereits Anfang September gestartet werden.<br><mark>Credit: NASA/Scott Wiessinger</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Die zügige Entwicklung des Nancy Grace Roman Weltraumteleskops ist eine echte Erfolgsgeschichte, und zeigt was wir erreichen können, wenn öffentliche Investitionen, institutionelles Fachwissen und private Unternehmen zusammenkommen, um sich den fast unmöglichen Missionen zu stellen, die die Welt verändern“, sagte NASA-Administrator Jared Isaacman, der die Neuigkeiten am 21. April auf einer <a href="https://www.youtube.com/watch?v=XX4f6dOoi08" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Pressekonferenz</a> im Goddard Space Flight Center der Behörde in Greenbelt, Maryland, bekanntgab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Roman wird ein großes Sichtfeld mit scharfer Infrarotsicht kombinieren, um tiefe, weite Bereiche des Himmels zu erfassen. Während die Mission mit Blick auf dunkle Energie, dunkle Materie und Exoplaneten konzipiert wurde, wird Romans beispiellose Beobachtungsfähigkeit Astronomen praktisch unbegrenzte Möglichkeiten bieten, alle Arten von kosmischen Themen zu erforschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis zum Ende seiner fünfjährigen Hauptmission wird „Roman“ voraussichtlich ein Datenarchiv von 20.000 Terabyte anlegen. Wissenschaftler können darauf zurückgreifen, um 100.000 Exoplaneten, Hunderte Millionen Galaxien, Milliarden von Sternen sowie seltene Objekte und Phänomene zu identifizieren und zu untersuchen – darunter auch solche, die Astronomen noch nie zuvor beobachtet haben.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://youtu.be/Sk4anYfPyb0" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Nancy-Grace-Roman-Space-Teleskop-Video-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152291" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Nancy-Grace-Roman-Space-Teleskop-Video-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Nancy-Grace-Roman-Space-Teleskop-Video-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dieses Video zeigt einige der wichtigsten Erfolge des Teams des Nancy-Grace-Roman-Weltraumteleskops der NASA in der zweiten Hälfte des Jahres 2025, die in der Fertigstellung des Observatoriums gipfelten.<br><mark>Credit: Das Goddard Space Flight Center der NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Roman wird mit einer SpaceX Falcon Heavy-Rakete vom Startkomplex 39A im <a href="https://www.nasa.gov/kennedy/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Kennedy Space Center</a> der NASA in Florida starten. Die NASA und SpaceX werden weitere Informationen zu einem konkreten Starttermin bekannt geben, und die Behörde wird weiterhin über die Vorbereitungen vor dem Start berichten, sobald neue Informationen vorliegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Nancy Grace Roman Weltraumteleskop wird vom Goddard Space Flight Center der NASA geleitet, unter Mitwirkung des Jet Propulsion Laboratory der NASA und des Caltech/IPAC in Südkalifornien, des Space Telescope Science Institute (STScI) in Baltimore sowie von Wissenschaftlern verschiedener Forschungseinrichtungen.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-35cc5ebb"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11094.msg586720#msg586720" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Roman Space Telescope, früher WFIRST &#8211; Wide-Field Infrared Survey Telescope </a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Curiosity entdeckt auf dem Mars bisher unbekannte organische Moleküle</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/curiosity-entdeckt-auf-dem-mars-bisher-unbekannte-organische-molekuele/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 07:38:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Goddard Space Flight Center]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[Mary Anning]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[organisches Molekül]]></category>
		<category><![CDATA[SAM]]></category>
		<category><![CDATA[Stickstoffheterozyklus]]></category>
		<category><![CDATA[TMAH]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach jahrelanger Laborarbeit liegen nun die Ergebnisse vor: Ein Gesteinsbrocken, den der Marsrover „Curiosity“ der NASA im Jahr 2020 angebohrt und analysiert hat, enthält die vielfältigste Sammlung organischer Moleküle, die jemals auf dem Roten Planeten gefunden wurde. Von den 21 in der Probe identifizierten kohlenstoffhaltigen Molekülen wurden sieben zum ersten Mal auf dem Mars nachgewiesen. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach jahrelanger Laborarbeit liegen nun die Ergebnisse vor: Ein Gesteinsbrocken, den der Marsrover „Curiosity“ der NASA im Jahr 2020 angebohrt und analysiert hat, enthält die vielfältigste Sammlung organischer Moleküle, die jemals auf dem Roten Planeten gefunden wurde. Von den 21 in der Probe identifizierten kohlenstoffhaltigen Molekülen wurden sieben zum ersten Mal auf dem Mars nachgewiesen. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/missions/mars-science-laboratory/curiosity-rover/nasas-curiosity-finds-organic-molecules-never-seen-before-on-mars/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA / Jet Propulsion Laboratory</a>, 21. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-25382-pia24173-1600.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Marsrover „Curiosity“ der NASA hat dieses Selfie am 25. Oktober 2020 aufgenommen, nachdem er an einer Stelle mit dem Spitznamen „Mary Anning“ eine Gesteinsprobe entnommen hatte. Nach jahrelangen eingehenden Analysen hat die Probe die größte Vielfalt an organischen Molekülen offenbart, die jemals auf dem Mars gefunden wurde. Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS" data-rl_caption="" title="Der Marsrover „Curiosity“ der NASA hat dieses Selfie am 25. Oktober 2020 aufgenommen, nachdem er an einer Stelle mit dem Spitznamen „Mary Anning“ eine Gesteinsprobe entnommen hatte. Nach jahrelangen eingehenden Analysen hat die Probe die größte Vielfalt an organischen Molekülen offenbart, die jemals auf dem Mars gefunden wurde. Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-25382-pia24173-1600-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152253" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-25382-pia24173-1600-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-25382-pia24173-1600-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Marsrover „Curiosity“ der NASA hat dieses Selfie am 25. Oktober 2020 aufgenommen, nachdem er an einer Stelle mit dem Spitznamen „Mary Anning“ eine Gesteinsprobe entnommen hatte. Nach jahrelangen eingehenden Analysen hat die Probe die größte Vielfalt an organischen Molekülen offenbart, die jemals auf dem Mars gefunden wurde.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wissenschaftler können nicht sagen, ob diese organischen Moleküle durch biologische oder geologische Prozesse entstanden sind – beides ist möglich –, doch ihre Entdeckung bestätigt erneut, dass der Mars in der Vergangenheit über die richtigen chemischen Voraussetzungen verfügte, um Leben zu ermöglichen. Darüber hinaus reihen sich diese Moleküle in eine wachsende Liste von Verbindungen ein, von denen bekannt ist, dass sie in Gesteinen erhalten bleiben, selbst nachdem sie auf dem Mars Milliarden von Jahren lang Strahlung ausgesetzt waren, die diese Moleküle im Laufe der Zeit zersetzen kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse sind in einem neuen Artikel detailliert beschrieben, der am Dienstag in Nature Communications veröffentlicht wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gesteinsstück, das nach der englischen Fossiliensammlerin und Paläontologin den Spitznamen „Mary Anning 3“ erhielt, wurde an einem Abschnitt des Mount Sharp gefunden, der vor Milliarden von Jahren von Seen und Flüssen bedeckt war. Diese Oase entstand und versiegte in der fernen Vergangenheit des Planeten mehrfach, wodurch das Gebiet schließlich mit Tonmineralien angereichert wurde, die organische Verbindungen besonders gut konservieren – kohlenstoffhaltige Moleküle, die die Bausteine des Lebens bilden und im gesamten Sonnensystem vorkommen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-curiosity-views-a-landscape-in-the-clay-unit-pia23139.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Mastcam des Curiosity-Rovers hat dieses Mosaik am 3. Februar 2019 von einem Gebiet auf dem Mount Sharp aufgenommen, in dem es viele tonhaltige Gesteine gibt, die vor Milliarden von Jahren entstanden sind, als es dort noch Seen und Flüsse gab. Die Probe „Mary Anning 3“ wurde in diesem tonreichen Gebiet gefunden. Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS" data-rl_caption="" title="Die Mastcam des Curiosity-Rovers hat dieses Mosaik am 3. Februar 2019 von einem Gebiet auf dem Mount Sharp aufgenommen, in dem es viele tonhaltige Gesteine gibt, die vor Milliarden von Jahren entstanden sind, als es dort noch Seen und Flüsse gab. Die Probe „Mary Anning 3“ wurde in diesem tonreichen Gebiet gefunden. Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-curiosity-views-a-landscape-in-the-clay-unit-pia23139-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152255" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-curiosity-views-a-landscape-in-the-clay-unit-pia23139-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-curiosity-views-a-landscape-in-the-clay-unit-pia23139-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Mastcam des Curiosity-Rovers hat dieses Mosaik am 3. Februar 2019 von einem Gebiet auf dem Mount Sharp aufgenommen, in dem es viele tonhaltige Gesteine gibt, die vor Milliarden von Jahren entstanden sind, als es dort noch Seen und Flüsse gab. Die Probe „Mary Anning 3“ wurde in diesem tonreichen Gebiet gefunden.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den neu identifizierten Molekülen gehört ein Stickstoffheterozyklus, also ein Ring aus Kohlenstoffatomen, der Stickstoff enthält. Diese Art von Molekülstruktur gilt als Vorläufer von RNA und DNA, zwei Nukleinsäuren, die für die genetische Information von entscheidender Bedeutung sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieser Nachweis ist ziemlich bedeutend, da diese Strukturen chemische Vorläufer komplexerer stickstoffhaltiger Moleküle sein können“, sagte die Hauptautorin der Studie, Amy Williams von der University of Florida in Gainesville. „Stickstoffheterocyclen wurden bisher noch nie auf der Marsoberfläche gefunden oder in Marsmeteoriten nachgewiesen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere spannende Entdeckung war Benzothiophen, ein Kohlenstoff- und Schwefel enthaltendes Molekül, das in vielen Meteoriten gefunden wurde. Einige Wissenschaftler vermuten, dass diese Meteoriten zusammen mit den darin enthaltenen organischen Molekülen die präbiotische Chemie im frühen Sonnensystem angestoßen haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Chemie auf dem Mars</strong><br>Die neue Studie ergänzt die im letzten Jahr gemachten Entdeckungen der größten organischen Moleküle, die jemals auf dem Mars gefunden wurden: langkettige Kohlenwasserstoffe, darunter Decan, Undecan und Dodecan.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-curiosity-drill-holes-at-mary-anning-pia24173.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dies ist eine kommentierte Nahaufnahme von drei Bohrlöchern, die der NASA-Rover „Curiosity“ im Oktober 2020 an einem Ort mit dem Spitznamen „Mary Anning“ in das Marsgestein gebohrt hat. Die Probe, in der der Rover eine Vielzahl organischer Moleküle fand, stammte von „Mary Anning 3“. (Eine nahegelegene Stelle mit dem Spitznamen „Mary Anning 2“ wurde nicht genutzt.) Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS" data-rl_caption="" title="Dies ist eine kommentierte Nahaufnahme von drei Bohrlöchern, die der NASA-Rover „Curiosity“ im Oktober 2020 an einem Ort mit dem Spitznamen „Mary Anning“ in das Marsgestein gebohrt hat. Die Probe, in der der Rover eine Vielzahl organischer Moleküle fand, stammte von „Mary Anning 3“. (Eine nahegelegene Stelle mit dem Spitznamen „Mary Anning 2“ wurde nicht genutzt.) Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-curiosity-drill-holes-at-mary-anning-pia24173-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152257" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-curiosity-drill-holes-at-mary-anning-pia24173-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-curiosity-drill-holes-at-mary-anning-pia24173-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dies ist eine kommentierte Nahaufnahme von drei Bohrlöchern, die der NASA-Rover „Curiosity“ im Oktober 2020 an einem Ort mit dem Spitznamen „Mary Anning“ in das Marsgestein gebohrt hat. Die Probe, in der der Rover eine Vielzahl organischer Moleküle fand, stammte von „Mary Anning 3“. (Eine nahegelegene Stelle mit dem Spitznamen „Mary Anning 2“ wurde nicht genutzt.)<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Das ist Curiosity und unser Team in Bestform. Dutzende von Wissenschaftlern und Ingenieuren waren nötig, um diesen Standort zu finden, die Probe zu entnehmen und diese Entdeckungen mit unserem großartigen Roboter zu machen“, sagte der Projektwissenschaftler der Mission, Ashwin Vasavada vom Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien. „Diese Sammlung organischer Moleküle stärkt erneut die Aussicht, dass der Mars in der fernen Vergangenheit Lebensraum geboten hat.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Ergebnisse wurden mit einem hochentwickelten Minilabor namens „Sample Analysis at Mars“ (SAM) erzielt, das sich im Unterbau von Curiosity befindet. Ein Bohrer am Ende des Roboterarms des Rovers zermahlt eine sorgfältig ausgewählte Gesteinsprobe zu Pulver und leitet dieses anschließend in das SAM-Labor, wo ein Hochtemperaturofen das Material erhitzt, wodurch Gase freigesetzt werden, die von den Instrumenten im Labor analysiert werden, um die Zusammensetzung des Gesteins zu bestimmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus kann SAM sogenannte „Nasschemie“ durchführen, indem Proben in einen kleinen Becher mit Lösungsmittel gegeben werden. Die daraus resultierenden Reaktionen können größere Moleküle aufspalten, die sonst nur schwer nachzuweisen und zu identifizieren wären. Das Gerät verfügt zwar über mehrere solcher Becher, doch nur zwei enthalten Tetramethylammoniumhydroxid (TMAH), eine hochwirksame Lösung, die den wertvollsten Proben vorbehalten ist. Die Probe „Mary Anning 3“ war die erste, die TMAH ausgesetzt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Reaktionen von TMAH mit außerirdischen Materialien zu überprüfen, testeten die Autoren der Studie die Technik auch auf der Erde mit einem Stück des Murchison-Meteoriten, einem der am besten untersuchten Meteoriten aller Zeiten. Der mehr als 4 Milliarden Jahre alte Murchison enthält organische Moleküle, die im frühen Sonnensystem verbreitet waren. Es zeigte sich, dass eine TMAH-behandelte Murchison-Probe viel größere Moleküle in einige der in Mary Anning 3 gefundenen Moleküle zerlegte, darunter Benzothiophen. Dieses Ergebnis bestätigt, dass die in Mary Anning 3 gefundenen Marsmoleküle durch den Abbau noch komplexerer, für das Leben relevanter Verbindungen entstanden sein könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Curiosity setzte kürzlich seinen zweiten und letzten TMAH-Becher ein, während es netzartige Boxwork-Grate erkundete, die durch uraltes Grundwasser entstanden sind. Das Missionsteam wird diese Ergebnisse für eine künftige, von Fachkollegen begutachtete Veröffentlichung analysieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wegweisend für zukünftige Missionen</strong><br>SAM wurde vom Goddard Space Flight Center der NASA in Greenbelt, Maryland, entwickelt und basiert auf größeren Laborgeräten in kommerzieller Qualität. Um solch komplexe Geräte in den Rover zu integrieren, mussten die Ingenieure diese drastisch verkleinern und eine Möglichkeit finden, sie mit weniger Strom zu betreiben. Die Wissenschaftler mussten lernen, den Ofen von SAM über längere Zeiträume hinweg langsamer aufzuheizen, um einige dieser Experimente durchführen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es war schon eine Meisterleistung, überhaupt herauszufinden, wie man diese Art von Chemie zum ersten Mal auf dem Mars durchführen kann“, sagte Charles Malespin, der leitende Forscher für das Instrument am NASA Goddard und Mitautor der Studie. „Aber jetzt, da wir etwas Übung haben, sind wir bereit, ähnliche Experimente bei zukünftigen Missionen durchzuführen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Tat hat das NASA Goddard Space Flight Center mehrere Komponenten, darunter das Massenspektrometer, für eine Weiterentwicklung von SAM – den sogenannten „Mars Organic Molecular Analyzer“ – für den Marsrover „Rosalind Franklin“ der ESA (Europäische Weltraumorganisation) bereitgestellt. Ein ähnliches Instrument, das „Dragonfly Mass Spectrometer“, wird an Bord des NASA-Fluggeräts „Dragonfly“ den Saturnmond Titan erforschen. Beide Instrumente werden in der Lage sein, mit dem Lösungsmittel TMAH nasschemische Analysen durchzuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr über Curiosity</strong><br>Curiosity wurde vom JPL gebaut, das vom Caltech in Pasadena, Kalifornien, geleitet wird. Das JPL leitet die Mission im Auftrag des NASA Science Mission Directorate in Washington als Teil des Mars-Erkundungsprogramms der NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11246.msg586673#msg586673" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MSL Rover Curiosity &#8211; Mission auf dem Mars</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Parker Solar Probe entdeckt Überraschungen bei Explosion in Sonnennähe</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/parker-solar-probe-entdeckt-ueberraschungen-bei-explosion-in-sonnennaehe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 19:03:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Parker Solar Probe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bevor ein Sonnensturm durch den Weltraum rast und sich auf die Technik auf der Erde auswirkt, beginnt er mit einem explosiven Vorgang auf der Sonne, der als magnetische Rekonnexion bekannt ist. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA / Goddard Space Flight Center / Mara Johnson-Groh, 15. April 2026 Nun haben [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bevor ein Sonnensturm durch den Weltraum rast und sich auf die Technik auf der Erde auswirkt, beginnt er mit einem explosiven Vorgang auf der Sonne, der als magnetische Rekonnexion bekannt ist. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/blogs/science-news/2026/04/15/science-nasa-gov-parker-solar-probe-finds-explosive-surprises-on-sun/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA / Goddard Space Flight Center / Mara Johnson-Groh</a>, 15. April 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun haben Beobachtungen der Parker Solar Probe der NASA neue Erkenntnisse darüber geliefert, wie solche magnetischen Ereignisse Teilchen auf gefährliche Geschwindigkeiten beschleunigen. Bei einem Vorbeiflug an der Sonne im Jahr 2022 flog die Parker Solar Probe zwischen der Sonne und dem Ort eines magnetischen Rekonnektionsereignisses im Sonnenwind vorbei – jenem kontinuierlichen Strom aus Teilchen und Magnetfeldern, den die Sonne aussendet. Da die sturmauslösenden Rekonnektionsereignisse in der schwer zugänglichen Sonnenatmosphäre stattfinden, bieten Ereignisse im Sonnenwind die Möglichkeit, direkte Messungen an Teilchen vorzunehmen, die durch magnetische Rekonnektion beschleunigt werden. Und genau das hat die Parker Solar Probe getan.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/sun-sequence-slow.00300-print.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die magnetische Rekonnexion ist einer der wichtigsten Prozesse im Weltraum. Eine Rekonnexion findet statt, wenn sich kreuzende Magnetfeldlinien plötzlich lösen und dabei Partikel in ihrer Umgebung mit hoher Geschwindigkeit explosionsartig wegschleudern. Diese Animation veranschaulicht diese magnetische Explosion auf der Sonne, die Sonnenstürme auslösen und Partikel durch das Sonnensystem jagen kann. Bildnachweis: NASA’s Conceptual Image Laboratory" data-rl_caption="" title="Die magnetische Rekonnexion ist einer der wichtigsten Prozesse im Weltraum. Eine Rekonnexion findet statt, wenn sich kreuzende Magnetfeldlinien plötzlich lösen und dabei Partikel in ihrer Umgebung mit hoher Geschwindigkeit explosionsartig wegschleudern. Diese Animation veranschaulicht diese magnetische Explosion auf der Sonne, die Sonnenstürme auslösen und Partikel durch das Sonnensystem jagen kann. Bildnachweis: NASA’s Conceptual Image Laboratory" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="700" height="394" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/sun-sequence-slow.00300-print-700x394-1.jpg" alt="" class="wp-image-152165" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/sun-sequence-slow.00300-print-700x394-1.jpg 700w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/sun-sequence-slow.00300-print-700x394-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die magnetische Rekonnexion ist einer der wichtigsten Prozesse im Weltraum. Eine Rekonnexion findet statt, wenn sich kreuzende Magnetfeldlinien plötzlich lösen und dabei Partikel in ihrer Umgebung mit hoher Geschwindigkeit explosionsartig wegschleudern. Diese Animation veranschaulicht diese magnetische Explosion auf der Sonne, die Sonnenstürme auslösen und Partikel durch das Sonnensystem jagen kann.<br><mark>Bildnachweis: NASA’s Conceptual Image Laboratory</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Parker Solar Probe beobachtete einen auf die Sonne gerichteten Teilchenstrahl aus Protonen und schweren Ionen – Elementen mit zusätzlichen Elektronen. Überraschenderweise ergab die Auswertung der Daten jedoch, dass Protonen und Ionen auf unterschiedliche Weise beschleunigt wurden. Theorien zur magnetischen Rekonnexion gehen davon aus, dass diese beiden Partikeltypen auf die gleiche Weise beschleunigt werden, doch die neuen Beobachtungen zeigten, dass die Protonen einen gestreuten Strahl bildeten, ähnlich dem einer Taschenlampe, während die schwereren Ionen wie ein Laserstrahl in einer geraden Linie ausgerichtet waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse, die am 31. März im <a href="https://doi.org/10.3847/1538-4357/ae48f2" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Astrophysical Journal</a> veröffentlicht wurden, werden Wissenschaftlern helfen, theoretische Modelle der magnetischen Rekonnexion zu verfeinern, um besser zu verstehen, wie Sonnenstürme entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4043.msg586479#msg586479" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Parker Solar Probe auf Delta IV Heavy</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/parker-solar-probe-entdeckt-ueberraschungen-bei-explosion-in-sonnennaehe/" data-wpel-link="internal">Parker Solar Probe entdeckt Überraschungen bei Explosion in Sonnennähe</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>ESA-Raumsonde Vigil soll vor Sonnenstürmen warnen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-raumsonde-vigil-soll-vor-sonnenstuermen-warnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 18:16:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensturm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ESA-Sonde Vigil soll die Vorwarnzeit vor gefährlichen Sonnenstürmen deutlich verlängern. Am MPS entsteht eines der Instrumente der Mission. Eine Nachricht des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung MPS. Quelle: MPS/Aktuelles/Nachrichten/ESA-Raumsonde Vigil soll vor Sonnenstürmen warnen, 28. November 2025 Von der Erdoberfläche oder aus Erdnähe im All schauen mehrere Teleskope und Raumsonden unentwegt auf die Sonne. Wenn sich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die ESA-Sonde Vigil soll die Vorwarnzeit vor gefährlichen Sonnenstürmen deutlich verlängern. Am MPS entsteht eines der Instrumente der Mission. Eine Nachricht des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung MPS.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.mps.mpg.de/esa-raumsonde-vigil-soll-vor-sonnenstuermen-warnen?c=2728" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MPS/Aktuelles/Nachrichten/ESA-Raumsonde Vigil soll vor Sonnenstürmen warnen</a>, 28. November 2025</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Vigil-Sonne-Erde.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Raumsonde Vigil wird aus seitlicher Perspektive auf die Sonne schauen und von dort vor gefährlichem Weltraumwetter warnen. Copyright: ESA" data-rl_caption="" title="Die Raumsonde Vigil wird aus seitlicher Perspektive auf die Sonne schauen und von dort vor gefährlichem Weltraumwetter warnen. Copyright: ESA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="700" height="370" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Vigil-Sonne-Erde-700x370-1.jpg" alt="" class="wp-image-152111" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Vigil-Sonne-Erde-700x370-1.jpg 700w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Vigil-Sonne-Erde-700x370-1-300x159.jpg 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Raumsonde Vigil wird aus seitlicher Perspektive auf die Sonne schauen und von dort vor gefährlichem Weltraumwetter warnen.<br><mark>Copyright: ESA</mark></em></figcaption></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die ESA-Ministerratskonferenz hat den weiteren Fahrplan für die Weltraummission Vigil beschlossen. Die Raumsonde soll ab 2031 gefährliches Weltraumwetter vorhersagen.</li>



<li>Vigil schaut aus bisher ungenutzter Beobachtungsposition auf die Sonne. Die Vorwarnzeit vor Sonnenstürmen verlängert sich so um bis zu fünf Tage.</li>



<li>Der Photospheric Magnetic Field Imager (PMI) von Vigil wird unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung entwickelt und gebaut. Arbeiten an dem Instrument haben bereits begonnen.</li>



<li>PMI liefert beinahe ununterbrochen und in Echtzeit detaillierte Karten des Magnetfeldes an der sichtbaren Sonnenoberfläche. Das ist auch für wissenschaftliche Zwecke wertvoll.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Von der Erdoberfläche oder aus Erdnähe im All schauen mehrere Teleskope und Raumsonden unentwegt auf die Sonne. Wenn sich dort eine möglicherweise gefährliche Sonneneruption zusammenbraut, merken sie es als erste – jedoch mit einer recht kurzen Vorwarnzeit von höchstens drei Tagen. Denn ebenso wie die Planeten rotiert auch die Sonne um die eigene Achse. Die Regionen, die das künftige Weltraumwetter auf der Erde bestimmen, drehen sich erst nach und nach in unser Sichtfeld; die ersten Anzeichen eines gefährlichen Sonnensturms bleiben uns so verborgen. Ein effektiveres Vorwarnsystem benötigt deshalb in erster Linie einen Perspektivenwechsel.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://streaming-eu.mpg.de/de/institute/mps/PMI_De.mp4" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Vigil_MPS-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152113" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Vigil_MPS-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Vigil_MPS-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><mark>Copyright: MPS / Science Office</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Die Sonne im Blick mit dem Photospheric Magnetic Field Imager der Raumsonde Vigil<br>Die Raumsonde Vigil wird aus einzigartiger Beobachtungsperspektive vor gefährlichem Weltraumwetter warnen. Mit an Bord: der Photospheric Magnetic Field Imager vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung.</em></p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-253b4d08"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen soll die ESA-Sonde Vigil ermöglichen. Ihr Start ist für 2031 geplant. In einem Abstand von etwa 150 Millionen Kilometern wird die Sonde der Erde auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne folgen. Vigil schaut so auf die Seite der Sonne, die sich der Erde erst vier bis fünf Tage später zuwendet. Der anvisierte Beobachtungsposten zählt zu den so genannten Lagrange-Punkten. Dies sind insgesamt fünf Positionen im Sonne-Erde-System, an denen eine Raumsonde im Gleichtakt mit der Erde um die Sonne kreisen kann. Der Punkt L5 wurde in der Weltraumforschung bisher noch nicht genutzt.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-06f92ee7"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Lagrange-Punkte.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vigil wird die Sonne vom Lagrange-Punkt L5 beobachten. Die Sonde folgt der Erde auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne und hat so Regionen der Sonne im Blick, bevor sie von der Erde aus sichtbar sind. Der Lagrange-Punkt L1 ist Arbeitsplatz des altgedienten Sonnenobservatoriums Solar and Heliospheric Observatory (SOHO); vom Langrange-Punkt L2 aus blickt das James-Webb-Teleskop (JWT) ins All. Copyright: MPS" data-rl_caption="" title="Vigil wird die Sonne vom Lagrange-Punkt L5 beobachten. Die Sonde folgt der Erde auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne und hat so Regionen der Sonne im Blick, bevor sie von der Erde aus sichtbar sind. Der Lagrange-Punkt L1 ist Arbeitsplatz des altgedienten Sonnenobservatoriums Solar and Heliospheric Observatory (SOHO); vom Langrange-Punkt L2 aus blickt das James-Webb-Teleskop (JWT) ins All. Copyright: MPS" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="267" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Lagrange-Punkte-267x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152114"/></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><mark>Copyright: MPS</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Vigil wird die Sonne vom Lagrange-Punkt L5 beobachten. Die Sonde folgt der Erde auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne und hat so Regionen der Sonne im Blick, bevor sie von der Erde aus sichtbar sind. Der Lagrange-Punkt L1 ist Arbeitsplatz des altgedienten Sonnenobservatoriums Solar and Heliospheric Observatory (SOHO); vom Langrange-Punkt L2 aus blickt das James-Webb-Teleskop (JWT) ins All.</em></p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-f720a250"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Instrument und sein Vorgänger</strong><br>Vier Messinstrumente werden an Bord von Vigil in verschiedene Schichten der Sonne schauen: von der Oberfläche über die innere bis in die äußere Atmosphäre. Zudem misst die Sonde mit zwei Instrumenten den Sonnenwind, der die Raumsonde an Ort und Stelle umströmt. Vigils Photospheric Magnetic Field Imager (PMI), der derzeit am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) entsteht, hat die Oberfläche der Sonne im Blick und bestimmt Stärke und Richtung des dortigen Magnetfeldes. Wenn sich das Magnetfeld stellenweise umstrukturiert und Energie freisetzt, kann das eine Sonneneruption auslösen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>Erste Anzeichen für eine drohende Sonneneruption zeigen sich oftmals schon an der Oberfläche der Sonne. Solche Hinweise wird Vigil dank PMI früher als andere Sonnenspäher erkennen.</em><br><strong>Sami K. Solanki, MPS-Direktor und wissenschaftlicher Leiter des PMI-Teams</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Vorbild für PMI ist das Instrument PHI (Photospheric and Helioseismic Imager), das seit 2020 an Bord der ESA-Raumsonde Solar Orbiter um die Sonne kreist. Auch PHI wurde unter Leitung des MPS entwickelt und gebaut. „Die Erfahrung, die wir in den vergangenen Jahren beim Bau von PHI gesammelt haben, sind für unseren Beitrag zu Vigil sehr wertvoll“, so PMI-Projektmanager Jan Staub vom MPS. Eine exakte Kopie von PHI ist das neue Instrument jedoch nicht. Anders als PHI soll PMI beinahe in Echtzeit und im Dauerbetrieb die Grundlage für Weltraumwettervorhersagen liefern.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>Der Einsatz für Weltraumwettervorhersagen stellt höchste Anforderungen an die Verlässlichkeit unseres Instruments.</em><br><strong>Jan Staub, PMI-Projektmanager</strong></p>
</blockquote>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-Sonne-Falschfarben.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Diese Falschfarben-Aufnahmen der Sonne zeigen, wie der Blick von PMI auf die Sonnenoberfläche aussehen wird. Das Instrument liefert Messungen der Intensität des Sonnenlichts (linkes Bild), der Stärke des Magnetfeldes (zweites Bild von links), der Richtung des Magnetfeldes (drittes und viertes Bild von links) und der Strömungsgeschwindigkeit des Sonnenplasmas an der Oberfläche in Blickrichtung (rechtes Bild). Copyright: NASA/SDO/MPS" data-rl_caption="" title="Diese Falschfarben-Aufnahmen der Sonne zeigen, wie der Blick von PMI auf die Sonnenoberfläche aussehen wird. Das Instrument liefert Messungen der Intensität des Sonnenlichts (linkes Bild), der Stärke des Magnetfeldes (zweites Bild von links), der Richtung des Magnetfeldes (drittes und viertes Bild von links) und der Strömungsgeschwindigkeit des Sonnenplasmas an der Oberfläche in Blickrichtung (rechtes Bild). Copyright: NASA/SDO/MPS" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="700" height="140" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-Sonne-Falschfarben-700x140-1.jpg" alt="" class="wp-image-152116" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-Sonne-Falschfarben-700x140-1.jpg 700w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-Sonne-Falschfarben-700x140-1-300x60.jpg 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Diese Falschfarben-Aufnahmen der Sonne zeigen, wie der Blick von PMI auf die Sonnenoberfläche aussehen wird. Das Instrument liefert Messungen der Intensität des Sonnenlichts (linkes Bild), der Stärke des Magnetfeldes (zweites Bild von links), der Richtung des Magnetfeldes (drittes und viertes Bild von links) und der Strömungsgeschwindigkeit des Sonnenplasmas an der Oberfläche in Blickrichtung (rechtes Bild).<br><mark>Copyright: NASA/SDO/MPS</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wissenschaftliche Anwendungen</strong><br>Der ununterbrochene Datenstrom aus einzigartiger Perspektive ist nicht nur zur Vorhersage von Sonnenstürmen, sondern auch unter Forschenden gefragt. Besonders in Zusammenarbeit mit anderen Raumsonden ergeben sich neue Möglichkeiten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ansichten der Sonnenrückseite</strong>:<br>Durch Methoden der Helioseismologie könnte Vigil seinen Wissensvorsprung noch weiter vergrößern. Schallwellen durchlaufen die Sonne und verbinden so ihre erdabgewandte und ihre erdzugewandte Seite. <a href="https://www.aanda.org/articles/aa/full_html/2023/06/aa46030-23/aa46030-23.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Da sich solche Wellen unter dem Einfluss starker Magnetfelder schneller ausbreiten, ist es möglich, durch Beobachtungen der Schallwellen an der erdzugewandten Sonnenoberfläche auf Regionen hoher magnetischer Aktivität auf der Rückseite der Sonne zu schließen.</a> Große und komplexe aktive Regionen sind oftmals potentielle Ausgangsorte zukünftiger Sonneneruptionen. „Vigils Perspektive vom Lagrange-Punkt L5 wird es uns erlauben, aktive Regionen auf der Rückseite der Sonne mit verbesserter Genauigkeit und Verlässlichkeit aufzuspüren“, so Laurent Gizon, Geschäftsführender Direktor des MPS.</li>



<li><strong>Magnetfeldmessungen</strong>: <br>Das Magnetfeld der Sonne ist Motor vieler Prozesse auf unserem Stern – und Schlüssel zu seinem Verständnis. Doch bisher lässt sich nur die Magnetfeldkomponente in Blickrichtung eindeutig und routinemäßig messen. Für Abhilfe kann ein Stereo-Blick auf die Sonne aus zwei Perspektiven sorgen. <a href="https://www.mps.mpg.de/doppelblick-auf-das-magnetfeld-der-sonne?c=2728" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">So lässt sich auch die Magnetfeldkomponente senkrecht zur Blickrichtung zweifelsfrei bestimmen, wie Forschende des MPS bereits zeigen konnten.</a> Dafür werteten sie gleichzeitig aufgenommene Daten der ESA-Raumsonde Solar Orbiter und der erdnahen NASA-Raumsonde Solar Dynamics Observatory (SDO) aus. Durch Vigil werden solche Daten erstmals ständig zur Verfügung stehen.</li>



<li><strong>Helligkeit von Sonnenfackeln</strong>: <br>Um die Gesamthelligkeit der Sonne und ihre Schwankungen einzuschätzen, sind neben den dunklen Sonnenflecken auch Sonnenfackeln von maßgeblicher Bedeutung. Das sind besonders helle Gebiete auf der Sonnenoberfläche mit hohen magnetischen Feldstärken. Entscheidende Eigenschaften von Sonnenfackeln lassen sich nur unzureichend messen, wenn sie von der Erde aus betrachtet am Rand der Sonne liegen. „Mit einer Seitenansicht auf diese Regionen können wir die Magnetfelder der Fackeln besser bestimmen und mehr über ihre Helligkeit erfahren“, erklärt Kinga Albert vom MPS, <a href="https://arxiv.org/pdf/2510.00320" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">die entsprechende Studien mit Daten der ESA-Raumsonde Solar Orbiter und SDO durchgeführt hat.</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18450.msg586346#msg586346" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA Sonnenmission Vigil (früher Lagrange)</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-raumsonde-vigil-soll-vor-sonnenstuermen-warnen/" data-wpel-link="internal">ESA-Raumsonde Vigil soll vor Sonnenstürmen warnen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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