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15. Dezember 2007 / Autor: Hans J. Kemm Portal > Veranstaltungen

Raumcon Lexikon

In diesem Lexikon sind häufig auftauchende Begriffe der Astronomie und Raumfahrt verzeichnet.

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  • SALT
  • SALT (Southern African Large Telescope, 1.760m hoch, bei Sutherland, Karoo-Hochebene, Südafrika) ist ein neues Teleskop ähnlich dem Hobby-Eberly-Teleskop, also mit einem festen Höhenwinkel und lässt sich deshalb nur im Azimut bewegen. Der Hauptspiegel hat einen ø von 11 m, bestehend aus 91 einzelnen Segmenten. Community
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  • Saturn (Planet)
  • Erstellt: Star-Light, Letzte Änderung: 16.10.2016


    Der Saturn ist der sechste Planet im Sonnensystem von der Sonne aus gesehen. Er gehört zu den äußeren Planeten, jenseits des Asteroidengürtels und ist ein Gasplanet. Saturn hat ein ausgeprägtes Ringsystem aus neun Ringen, dass schon Galilei 1610 mit seinem Teleskop entdeckte. Den Planeten selbst kann man noch mit bloßem Auge beobachten, er ist nach Jupiter der zweitgrößte Planet im Sonnensystem und der äußerste Planet, der sich noch ohne eine Teleskop beobachten lässt. Saturn verfügt über 62 Monde von denen viele kleiner als 10 km sind. Als Gasplanet hat Saturn keine feste Oberfläche aber einen Gesteinskern, ähnlich der Erde aber mit mindestens dem 10-fachen Durchmesser. Zu den weiteren Besonderheiten des Saturn gehört, dass er etwa die doppelte Menge Energie abgibt wie er von der Sonne erhält. Außerdem verfügt er über ein starkes Magnetfeld. Seine Atmosphäre hat Ähnlichkeit mit der des Jupiter, man kann ebenfalls Wolkenbänder beobachten, die aber nicht so stark ausgeprägt sind. Die wohl interessantesten Monde des Saturn sind der Titan, mit einer nennenswerten Atmosphäre und Enceladus bei dem unter der gefrorenen Oberfläche ein Wasserozean vermutet wird und der aus Geysiren Fontänen aus Wassereis ausstößt. Insgesamt bietet das gesamte System noch viel Potential für Entdeckungen.

    Die Venus in Zahlen:











    Masse (10²⁴ kg): 568,34
    Äquator-Radius in km (1 bar level): 60.268
    Oberflächenschwerkraft (eq., 1 bar) m/s2: 10,44
    Dauer einer Umdrehung (Stunden): 10.656
    Dauer eines Jahres (Umlauf um die Sonne): 10.746,94 Erdtage
    Atmosphäre (Hauptbestandt.): 96,3% molekularer Wasserstoff, Helium 3,25%
    Temperatur (bei 1 bar): -139 Grad Celsius
    Monde: 62

    Quellen bei Raumfahrer.net (Auszug)



    Weitere Quellen:

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  • Schwarzes Loch
  • Ein Schwarzes Loch ist wohl das bizarrste Objekt der Astrophysik. Es handelt sich um besonders kompaktes Objekt, das so dicht ist, dass nicht einmal das Licht aus ihm entfliehen kann. Schwarze Löcher stellen den Endzustand der Entwicklung massereicher Sterne dar.Community
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  • Sirius
  • Sirius / (alpha Canis Majoris), Sternbild Grosser Hund, mag -1,46, 8,6 Lj, hellster Stern am Himmel.
    Community
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  • Sonne (in unserem System)
  • Erstellt: Star-Light, Letzte Änderung: 16.10.2016

    Die Sonne ist der Zentralkörper unseres Systems und hält durch ihre Gravitation u. a. die Planeten in unserem System in Ihren Umlaufbahnen. Sie ist ein Stern unter vielen im Universum und dazu kein außergewöhnlicher, aber für uns auf der Erde ist er die Voraussetzung für alles Leben und für flüssiges Wasser auf der Erdoberfläche, denn die Erde befindet sich in der habitalen Zone.

    Unsere Sonne befindet sich etwa 30.000 Lichtjahre vom Zentrum unserer Galaxie entfernt in einem Seitenarm und nimmt mit einer Geschwindigkeit von rund 220 km/s an der Rotation der Galaxie teil. Für einen kompletten Umlauf um das Zentrum unserer Galaxie benötigt sie ca. 220 Millionen Jahre. Unsere Sonne ist eine Gaskugel, die 99,86% der prozentualen Masse in unserem System auf sich vereinigt und in der seit etwa 4,7 Milliarden Jahren eine permanente Kernfusion in ihrem Inneren stattfindet. Dabei verschmelzen Wasserstoffatome unter sehr hohen Temperaturen zu Helium wobei sehr viel Energie frei wird, die dann als Strahlung austritt. Nach heutigem Stand hat die Sonne etwa die Hälfte ihres Brennstoffes verbraucht und wird uns demnach noch für ca. 5 Milliarden Jahre eine zuverlässige Energiequelle sein.

    Aufbau der Sonne:

    • Korona (sehr geringe Dichte, nimmt nach außen ab, verströmt geladene Teilchen in All, auch "Sonnenwind" genannt)

    • Chromosphäre (sichtbare Oberfläche)

    • Photosphäre (innere Atmosphäre)

    • Konvektionszone

    • Strahlungszone

    • Kern


    Die Sonne in Zahlen:


    • Radius in km:.............................................................................. 695.700 (ca. 109 * Erdradius)

    • Masse in 10^24 kg:..................................................................1.988.500 (ca. 330.000 * Erdmasse)

    • „Oberflächenschwerkraft“ (entspricht) in m/s^2 .......................... 274 (Erde 9.78)

    • Absolute visuelle Helligkeit .............................................................+4,83

    • Scheinbare visuelle Helligkeit ........................................................-26,74

    • Effektive Temperatur…………………………................................…...5770 K

    • Spektralklasse…………………………..................................…...........G2 (Farbe des Lichts: Gelb)

    • Leuchtkraftklasse…………………………................................…........V (fünf) Es handelt sich um einen Zwergstern.

    • Planeten (innen nach außen):...Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun


    Quellen bei Raumfahrer.net


    Weitere Quellen:


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  • Sonnenfleck
  • Ein Sonnenfleck ist als dunkler Fleck in der Photosphäre unserer Sone zu sehen. Der Sonnenfleck wird durch ein starkes Magnetfeld aus der Tiefe der Sonne erzeugt.Community
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  • Spektograf
  • Ein Spektrograf ist ein optisches Instrument, welches das aus einem Fernrohr austretende Licht von Sternen oder Galaxien in sein Spektrum zerlegt und auf einen Detektor leitet. Der Spektograf SINFONI im VLT-Yepun kann Spektren mit höchster räumlicher Auflösung aufnehmen.
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  • Spitzer
  • Spịtzer Weltraumteleskop, benannt nach dem amerikanischen Astrophysiker Lyman Spitzer, von der NASA am 25. 8. 2003 mit einer Delta-II-Rakete gestartet. Das 85-cm-extraterrestrisches Infrarotteleskop, Gewicht 49,5 kg, Bereich zwischen 3 und 180 µm. Link
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  • Starburstgalaxie
  • Eine Starburstgalaxie ist eine Galaxie, in der wesentlich mehr neue Sterne entstehen als für eine Galaxie dieser Größe typisch ist. Community
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  • Sternwind
  • Der Sternwind, auch stellarer Wind, ist ein Stron geladener Teilchen, meistens Protonen und Elektronen, der von der Oberfläche eines Sternes in´s All strömt.
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  • Submillimeter-Strahlung
  • Bei der Sternentstehung in Galaxien erhöht sich die Wärmestrahlung im unmittelbaren Umfeld, heizt den vorhandenenden Staub auf und lässt ihn deshalb im infraroten Strahlungsbereich aufleuchten. Bedingt durch die Expansion des Weltalls streckt sich die Wellenlänge dieser Strahlung auf ihrem Weg zum Betrachter auf der Erde, sodass sie hier als Submillimeter-Strahlung ankommt. Sie ist langwelliger als Infrarot-, aber kurzwelliger als Radiostrahlung.
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  • Sungrazer
  • Sungrazer (Sonnenstreifer) sind eine Gruppe von Kometen, die der Sonne extrem nahe kommen beziehungsweise sich durch die Sonnenkorona bewegen. Durch die starken Gezeitenkräfte der Sonne werden die Sungrazer oft auseinander gerissen. Die meisten Sonnenstreifer sind daher kleine Bruchstücke mit einem ø von 10 m und weniger. Bild
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  • Sunjajew-Seldowitsch-Effekt
  • Der Sunjajew-Seldowitsch-Effekt , beschreibt die Reduzierung der Zahl niedrigenergetischer Photonen und die Erhöhung höherenergetischer Photonen relativ zum Planck-Spektrum der kosmischen Hintergrundstrahlung in heißem Gas in Galaxienhaufen. Mit Hilfe des SZ-Effekts lassen sich auch Galaxienhaufen aufspüren, die als *Schatten* vor dem gleichmäßigen Spektrum des kosmischen Hintergrundes sichtbar werden.Community
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  • kosmische Strahlung
  • Die kosmische Strahlung (engl. Cosmic Rays), früher auch Höhenstrahlung genannt, ist eine hochenergetische Teilchenstrahlung aus dem Weltall. Sie besteht vorwiegend aus Protonen (87%), daneben aus Alpha-Teilchen (12%) und vollständig ionisierten Atomen (1%).
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  • scheinbare Helligkeit
  • Die scheinbare Helligkeit gibt an, wie hell ein Himmelskörper einem Beobachter auf der Erde erscheint. Die scheinbare Helligkeit hängt von der Leuchtkraft des Objekts als auch von seiner Entfernung ab, die Helligkeits-Skala ist logarithmisch. Die scheinbare Helligkeit wird in Magnituden (mag) angegeben.
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