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15. Dezember 2007 / Autor: Hans J. Kemm Portal > Veranstaltungen

Raumcon Lexikon

In diesem Lexikon sind häufig auftauchende Begriffe der Astronomie und Raumfahrt verzeichnet.

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Rin - Rad

  • Radialgeschwindigkeit
  • Die Radialgeschwindigkeit ist in der Astronomie die Geschwindigkeitskomponente eines Himmelskörpers in Richtung der Sichtlinie eines Beobachters. Das Licht eines Objekts mit erheblicher Radialgeschwindigkeit unterliegt dem Dopplereffekt d. h. seine Wellenlänge wird größer bei sich entfernenden Objekten bzw. kleiner bei sich nähernden was sich in Rot- bzw. Blauverschiebung des Lichts niederschlägt
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  • Radiant
  • Der Radiạnt (Radiationspunkt), ist der virtuelle Ausstrahlungspunkt der Meteore eines Meteorstroms am Nachthimmel.
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  • Reionisationsära
  • Nach dem Urknall vor etwa 13,7 Milliarden Jahren begann das Universum sich abzukühlen, so dass sich später Elektronen und Protonen zu Wasserstoffgas verbinden konnten. Dieses kalte, dunkle Gas war der Hauptbestandteil des Universums während des so genannten Dunklen Zeitalters, in dem es noch keine leuchtenden Objekte gab. Diese Epoche endete mit der Bildung der ersten Sterne, deren intensive Ultraviolettstrahlung den Wasserstoffnebel wieder durchsichtig machte, indem sie die Atome erneut in Elektronen und Protonen auftrennte. Dieser Abschnitt der Frühgeschichte des Universums – von rund 150 bis rund 800 Millionen Jahren nach dem Urknall – wird als Reionisationsära bezeichnet.
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  • Rindler-Kraft
  • Der Physiker D. Grumiller benannte nach Rindler die sogenannte *Rindler-Kraft* - eine konstante Kraft, die zwischen zwei Objekten unabhängig von ihrer Entfernung wirkt.Link
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  • Roche-Grenze
  • Roche-Grenze, ein von dem französischen Astronom und Mathematiker Édouard Auguste Roche (* 1820, † 1883) um 1850 gefundenes Gesetz. Das Gesetz beschreibt die Entfernung vom Mittelpunkt eines Himmelskörpers, innerhalb welcher ein zweiter Körper, der nicht von genügend starken inneren Kräften zusammengehalten wird, sich durch die Gravitationskräfte auflösen würde. Die Grenze befindet sich bei r = 2,44, sofern die Dichte beider Körper gleich ist.
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  • Rotverschiebung
  • Als Rotverschiebung elektromagnetischer Wellen wird die Verlängerung der gemessenen Wellenlänge gegenüber der ursprünglich emittierten Strahlung bezeichnet. Der Effekt ist aus der Astronomie bekannt, wo das Licht weit entfernter Galaxien zum Roten verschoben erscheint (das expandierende Universum zwischen Quelle und Beobachter). Dies lässt sich durch Analyse der Spektrallinien messen.
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Dominik Mayer

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