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Autor: Roland Rischer / 23. Juli 2013, 22:05 Uhr

NASA-Budget 2014 – Zielkorridor erkennbar

Im Poker um den NASA-Haushalt hat nun der von den US-Demokraten beherrschte Senat seine Budgetvorstellungen konkretisiert. Der liegt sogar etwas über der Anforderung des US-Präsidenten. Der Vergleich der drei Budgetvorschläge gibt nicht nur eine Vorstellung über die Bandbreite in den einzelnen Positionen. Er zeigt auch, wo sich Republikaner und Demokraten über Kürzungen im Prinzip einig sind, wenn auch noch nicht in der Höhe.

Quelle: NASA Watch, Space Politics, NASA
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SpacePolitics, eigene Berechnungen

Bild vergrößernDurch den Genehmigungsprozess des Ausschusses für Handel, Justiz und Wissenschaft (CJS Commerce, Justice and Science) vergleichbar gemacht - die unterschiedlichen NASA-Budgetvorschläge 2014.
(Bild: Space Politics, eigene Berechnungen)
Im Zuge des Genehmigungsprozesses des NASA-Budgets für das Fiskaljahr 2014 (beginnt am 1. Oktober 2013) hat der von den US-Demokraten dominierte Senat erwartungsgemäß einen Vorschlag gemacht, der kräftig über den Kürzungsvorschlägen des von den US-Republikanern beherrschten US-Repräsentantenhauses (The House) liegt. Zur Überraschung einiger liegt er sogar etwas über der Budget-Anforderung des Präsidenten, die letztendlich die Handschrift der NASA-Administration selbst trägt.

Das Repräsentantenhaus hatte zuletzt einige Kürzungen abgemildert. Die ursprünglich kräftige Kürzung bei „Earth Science“ um ein Drittel wurde überdacht und auf minus zehn Prozent reduziert. Dem Senat ist das immer noch zu viel. Er bleibt mit seinem Vorschlag von 1,8 Mrd. US-Dollar auf dem Niveau der Präsidenten-Anforderung für dieses Teilgebiet. Ein no go ist für die Republikaner nach wie vor die Asteroiden-Mission. Im Text des Budgetsvorschlages aus dem Senat kommt laut Space Politics das Stichwort „Asteroid“ nicht einmal vor. Anscheinend möchte man hier keinen allzu großen Konflikt wagen. Unstrittig zwischen beiden Parteien ist in diesem Kontext, dass der Posten „SLS/Orion“ eines größeren Budgets bedarf. Gleichwohl bemängelte der Senatsausschuss für Handel, Justiz und Wissenschaft (CJS Commerce, Justice and Science), dass es der NASA bis heute nicht gelungen sei, die Kostenschätzungen für die neue Rakete und die Weltraumkapsel nachvollziehbar zu machen.

Interessanter als die in den beiden Vorschlägen erwartungsgemäß gegensätzlichen Auffassungen zur finanziellen Ausstattung bestimmter Tätigkeitsfelder der Weltraumbehörde sind jene Teilbudgets, bei denen sich Republikaner und Demokraten zumindest über Einsparnotwendigkeiten oder –möglichkeiten einig sind. Das betrifft vor allem “Commercial Spaceflight”, “Exploration R&D”, “Space Technology” und “Construction”. Die NASA stellte in ihrem Blog umgehend fest, dass diese Kürzungsvorschläge eine Herausforderung für die Technologieführerschaft der USA auf dem Gebiet der Weltraumtechnologie und der Erforschung des im Weltraums seien. Sie werden den Erfolg des Commercial Crew Programms gefährden und sicherstellen, dass weiterhin Arbeitsplätze nach Russland exportiert werden.

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